Auch Islamisten aus der Schweiz an Treffen beteiligt – Kräfte der Vertuschung müssen samt Nehammer den Platz für Aufklärung und Neuaufstellung freimachen

Wien (OTS) Die eben bestätigte Information, dass der spätere Wien-Attentäter sich im Juli 2020 nicht nur mit deutschen Islamisten, sondern zeitgleich auch mit amtsbekannten Gefährdern aus der Schweiz getroffen hat, ist für FPÖ-Klubobmann NAbg. Herbert Kickl ein weiterer Stein im Mosaik des Versagens im Innenministerium. „Es ist naheliegend, dass der Terrorist seinen Tatplan unter den Augen des heimischen Verfassungsschutzes geschmiedet und nur wenige Tage später versucht hat, in der Slowakei an Munition zu kommen“, so Kickl.

„Schon alleine das ist für einen Innenminister, der zumindest Restbestände von politischer Verantwortung in sich fühlt, ein klarer Rücktrittsgrund. Ein weiterer ist die versuchte Vertuschung. Sowohl der versuchte Munitionskauf in der Slowakei als auch das Treffen mit deutschen und Schweizer Dschihadisten ist erst durch intensive Recherchen von Medien und der Opposition bekannt geworden“, hob Kickl hervor.

„Nehammer und die maßgeblichen Beamten um ihn herum haben alles gegeben, um das zu vertuschen, doch sie sind – so wie bei der Terrorbekämpfung – auch dabei gescheitert. Wenn Nehammer im Amt bleibt, bleiben auch diese Beamten in seinem Umfeld, die mehr Interesse daran haben, ihr eigenes Versagen zu verheimlichen, als Aufklärung zu betreiben. Auch deshalb muss Nehammer gehen und den Weg für echte Aufklärung und eine Neuaufstellung des gesamten Innenministeriums im Kampf gegen den islamistischen Terror freimachen“, forderte der FPÖ-Klubobmann.

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