Wien (OTS) „Leider ist der Extra-Hunderter für die Pensionisten kein echter Teuerungsausgleich, weil nicht nachhaltig. Die Teuerung ist im Folgejahr immer noch da, der Hunderter ist aber weg. Und natürlich fehlt der Hunderter auch als Basis für alle weiteren Pensionsanpassungen der Folgejahre. Dennoch wird die FPÖ dieser – wenn auch ganz und gar nicht optimalen – Lösung zustimmen, da eine Mini-Entlastung für die österreichischen Pensionisten immer noch besser ist als gar keine. Echte Fairness, sieht allerdings anders aus – daher werde ich morgen mittels Antrag unsere freiheitliche Forderung nach einer Mindestpension von 1.200 Euro und einer Pensionsanpassung von 1,3 Prozent bekräftigen. Das wäre wirklich nachhaltig!“, erklärte heute FPÖ-Seniorensprecher NAbg. Werner Neubauer.

Insgesamt war die Debatte um den Extra-Hunderter, wie sie von der Regierung geführt wurde ein mehr als unwürdiges Schauspiel:
„Irgendwann auf das Tapet gebracht, dann wieder vom Tisch und heute im Ministerrat beschlossen, zuerst Ja, dann Nein, jetzt doch Ja. Nun bekommen die Pensionisten im Dezember 100 Euro zusätzlich und dies netto – und vor kurzem hieß es noch, dass dies finanztechnisch gar nicht möglich sei. So kann man doch mit den Pensionisten, den Menschen, die Österreich wieder aufgebaut haben, nicht umgehen. SPÖ und ÖVP haben sie zu lästigen Bittstellern degradiert“, kritisierte Neubauer die Vorgangsweise der Regierung.

„Was man so hört, wollten Bundeskanzler Kern und Minister Stöger den Extra-Hunderter eigentlich als ‚Wahlzuckerl‘ präsentieren, da sie ursprünglich von vorgezogenen Nationalratswahlen im Dezember ausgingen. Da kam ihnen ‚Klebergate‘ dazwischen. Die Vorgangsweise der Regierung lässt auf jeden Fall vermuten, dass es ihr nicht um eine Verbesserung der Lebensumstände und der finanziellen Situation der Senioren geht, sondern um einen reinen Wahlkampfschmäh im Vorfeld der Nationalratswahlen. Die Kosten für den Extra-Hunderter sollten daher aus dem Wahlkampfbudget der SPÖ bezahlt werden“, so Neubauer.

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