Freiheitlicher Wiener Bundesrat für den 1.000-Euro-Österreich-Gutschein für jeden österreichischen Staatsbürger

Wien (OTS) „Nachdem sich der Gastro-Gutschein als persönliche Werbekampagne vom Wiener SPÖ-Bürgermeister entpuppt hat, der in einem Briefformat an 950.000 Wiener Haushalte erging, stellt sich die Frage, warum für diese Werbung Gelder aus dem Wiener Stadtbudget und vor allem von der Wiener Wirtschaftskammer verwendet wurden“, so heute der Obmann der Freiheitlichen Industrie und FPÖ-Industriesprecher Bundesrat MMag. Reinhard Pisec. „Es ist äußerst fragwürdig, dass die angeblich bürgerliche Wirtschaftskammer an einer persönlichen Werbekampagne des Wiener Bürgermeisters teilnimmt und diese mit den Geldern ihrer Pflichtmitglieder finanziell unterstützt“, kritisierte Pisec.

„Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Gastro-Gutscheine nur in Wien vergeben wurden und nicht in den anderen Bundesländern, weil diese Aktion ja vorwiegend der SPÖ für die Wien-Wahl dienlich sein soll. Dass dabei die Wiener Wirtschaftskammer mitmacht, ist äußerst verwunderlich, sagt aber viel über den Zustand der Wiener Wirtschaftskammer aus. Damit zahlen sich die Pflichtmitglieder aus der Gastronomie auch ihren eigenen Umsatz grundsätzlich selbst. Ein weiteres Zeichen, dass das völlig ausufernde Jahresbudget der Wiener Wirtschaftskammer von bereits mehr als 150 Millionen Euro viel zu hoch ist, wenn damit sogar politische Aktionen vom SPÖ-Bürgermeister gesponsert werden. Eine oppositionelle Unterstützung für die Beendigung des viel zu langen Lockdowns wäre Anfang April für das Wohl unserer KMU-Betriebe angebracht gewesen, davon war aber von der Wiener Wirtschaftskammer weit und breit nichts zu hören“, betonte Pisec.

Der freiheitliche Wiener Bundesrat schlug stattdessen den 1.000-Euro-Österreich-Gutschein für jeden österreichischen Staatsbürger vor. „Der Gutschein ist bis Ende des Jahres bei in Österreich steuerpflichtigen Unternehmen zu verbrauchen. Das können Tourismusbetriebe sein, aber auch der Handwerker. Damit hätten wir einen doppelten Effekt. Wir würden die Kaufkraft stärken und den Unternehmern Umsatz geben. Dieser Gutschein ist ehrlicher und nachhaltiger, weil er nicht einem wahlwerbenden Akteur dient, dass dem Wiener Bürgermeister mit dieser Aktion aber unterstellt werden muss“, betonte Pisec.

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