Wien (OTS) Gehe es nach Verkehrsminister Jörg Leichtfried, sollen ab dem Jahr 2030 nur mehr E-Autos in Österreich zugelassen werden. „Ich weiß nicht, was Leichtfried mit seinen ständigen ‚Ökoblasen-Forderungen‘ bezwecken will. Sein Ziel ist aus derzeitiger Sicht unrealistisch, inhaltslos und nicht ausreichend durchdacht“, kritisiert FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Walter Rauch.

„Bei aller Euphorie, die E-Mobilität ist nach wie vor kritisch zu hinterfragen und nicht ausreichend entwickelt. Sich künftig nur auf den Einsatz dieser Mobilitätsform zu verlassen ist schlicht und einfach verantwortungslos“, betont Rauch. Der Umweltsprecher stütze sich hierbei vor allem auf eine schwedische Studie, wonach E-Fahrzeuge derzeit in der Produktion sogar mehr CO2 ausstoße, als Verbrenner.

„Laut Studie könne ein herkömmliches Fahrzeug acht Jahre gefahren werden, bevor es die Umwelt so stark belastet hat wie die Akku-Produktion eines Tesla Model S. Und hier ist noch nicht einmal der Stromverbrauch im Fahrbetrieb berücksichtigt“, betont Rauch. Er fordert Leichtfried daher auf, die Erwartungen zu dämpfen und sich dem technologischen Fortschritt zu widmen. „Keine Frage, die E-Mobilität ist eine Chance aus dem fossilen Zeitalter auszusteigen. Ich warne aber davor über das Ziel zu schießen und voreilig nicht durchdachte Schritte zu setzen“, so Rauch.

Zudem sei für Rauch auch die Frage nach der steigenden Stromproduktion nicht geklärt. „Nach und nach verbannen wir die Verbrenner von der Straße und forcieren E-Autos. Wie aber der steigende Bedarf an Strom gedeckt werden soll, weiß niemand. Weiterhin Atomstrom zu importieren, um ‚CO2-neutral‘ zu sein, wird von uns strikt abgelehnt“, kritisiert Rauch. Auch in der Frage der Entsorgung der Batterien drängen sich für Rauch einige Fragen auf. „Nach wie vor ist die Entsorgung der Batterien nicht ausreichend geklärt. Es muss die notwendige Infrastruktur in der Entsorgung und Recycling der Batterien auf- und ausgebaut werden“, so Rauch. Er fordert daher Leichtfried auf, sich künftig zu besinnen und ständige inhaltslose sowie undurchdachte Forderungen zu unterlassen. „Wir können nicht glauben, dass mit den ständigen ‚Ökoblasen‘ alle Probleme aus der Welt geschafft werden. Es braucht ein ganzheitliches und durchdachtes Konzept. Dieses fehlt in Österreich auf allen Linien“, kritisiert Rauch.

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