Ministerin Gewessler ist nun gefordert, durchzugreifen und die Einführung eines Plastikpfandes auf den Weg zu bringen

Wien (OTS) Wie bekannt, lud Klimaschutzministerin Gewessler heute zum Plastik-Gipfel, bei dem über die Einführung eines Plastikpfandes in Österreich diskutiert wurde – auch die FPÖ beteiligte sich an der Debatte. Der freiheitliche Umweltsprecher NAbg. Walter Rauch sieht aber nur wenig Licht für die Einführung eines Pfandes, da die Bemühungen einzig und allein an der ÖVP scheitern. „Die Fronten sind völlig verhärtet, da die ÖVP gemeinsam mit der schwarz-dominierten Wirtschaftskammer den Blockierer spielt und gegen ein Pfandsystem auftritt. Es kann aber schlicht und einfach nicht sein, dass eine derart wichtige Initiative nur an einer Partei scheitert, die glaubt ihre Machtgelüste ausspielen zu müssen. Ministerin Gewessler ist nun gefordert, hier durchzugreifen und die Einführung eines Plastikpfandes auf den Weg zu bringen – wenn es sein muss auch ohne der ÖVP“, sagte Rauch.

„Auch, wenn es die ÖVP nicht gerne hört: 75 Prozent der Österreicher befürworten laut Umfragen die Einführung eines Plastikpfandes. Dass man sich diesen Stimmen aber laut widersetzt, ist ein mehr als ungebührliches Verhalten. Ist diese mehr als fragwürdige Vorgangsweise der vielgepriesene neue Stil, oder der alte schwarze Anstrich aus vergangenen Tagen? Angesichts der mehr als absurden Ablehnungsgründe deutet alles auf Zweiteres hin“, bekräftigte Rauch.

„Das Plastikpfand ist ein Paradebeispiel dafür, wie Umweltschutz mit Hausverstand funktioniert – auch, wenn die ÖVP immer das Gegenteil behauptet: Ein derartiges System verursacht keine Mehrkosten, da es für den Kunden aufkommensneutral ist. Auch die Wirtschaft und vor allem Lebensmittelgeschäfte profitieren davon, da dadurch Kunden langfristig gebunden werden können“, betonte der FPÖ-Umweltsprecher.

„Ich fordere daher die ÖVP auf, endlich von ihrem hohen Ross herabzusteigen und eine Einführung eines Plastikpfandes zu unterstützen. Ansonsten zeichnet sich vor allem die ÖVP dafür verantwortlich, dass hohe Strafzahlungen aufgrund nicht erreichter Recyclingziele an die EU geleistet werden müssen. So viel zum Thema ‚Sparen im System‘. Diese Verzögerungstaktik geht auf Kosten der Steuerzahler und der Umwelt. Sollte die ÖVP aber weiterhin den ‚Miesepeter’ spielen, liegt es in der Verantwortung von Ministerin Gewessler sich hier durchzusetzen. Gemeinsam mit der FPÖ und den anderen Fraktionen kann ein derartiges Pfandsystem sofort eingeführt werden. Sie haben es daher in der Hand, Frau Bundesminister“, so Rauch in Richtung Gewessler.

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