Während Österreich und Europa mittels Radikalmaßnahmen den „Helden“ spielen wollen, setzen mehrere asiatische Länder in den nächsten Jahren auf Kohlekraft!

Wien (OTS) „Der heute präsentierte Bericht des Weltklimarates ist eine Warnung. Panik und Hysterie sind aber in der Klimapolitik ein schlechter Ratgeber. Vor allem die schwarz-grüne Regierung agiert unter der Federführung von Umweltministerin Gewessler gerne mit Panik und Hysterie, um neue Verbote und Belastungen rechtfertigen zu können. Effektiver Umweltschutz funktioniert aber nur dann, wenn wir auf Hausverstand und Anreize setzen. Die Menschen mitnehmen, sie einbinden und Alternativen bieten. Nur so werden wir die Herausforderungen der Zukunft meistern können“, betonte heute FPÖ-Umweltsprecher NAbg. Walter Rauch.

„Neue Steuern werden im Endeffekt zu neuen Belastungen führen und das Leben für viele Menschen unleistbar machen. Können sich die Menschen das Leben nicht mehr leisten, sind auch Investitionen in den Umweltschutz de facto nicht möglich. Ich appelliere daher mehr Hausverstand walten zu lassen“, so Rauch. „Während Österreich und Europa mittels Radikalmaßnahmen den ‚Helden‘ spielen wollen, setzen mehrere asiatische Länder in den nächsten Jahren auf Kohlekraft. So sollen in den nächsten fünf Jahren rund 600 (!) neue Kohlekraftwerke gebaut werden. Hier gilt es anzusetzen. Anstatt mit dem Damoklesschwert der Belastungen gegen die eigenen Bürger aufzuwarten, muss endlich gemeinsam mit der EU gegen diese Wahnsinnigkeiten in Asien gekämpft werden. Nur dann können wir von einer nachhaltigen Zukunft und einer Politik mit Hausverstand für die gesamte Welt sprechen“, betonte der FPÖ-Umweltsprecher.

„Die FPÖ setzt seit Jahren auf mehr Hausverstand in der Umweltpolitik. Wir haben zahlreiche Maßnahmen präsentiert, um Umweltschutz im Sinne unserer Heimat und unserer heimischen Bevölkerung zu betreiben. Es braucht daher keine neuen Steuern. Alleine die Zweckbindung von NoVA und Mineralölsteuer würde mehrere Milliarden Euro für den Umweltschutz freimachen. Ebenso braucht es einen Bundesreparaturbonus von 1.000 Euro, um das Reparieren attraktiver zu machen. Damit wird die Nutzungsdauer von Gegenständen verlängert und vor allem die regionale Wirtschaft angekurbelt. Alleine diese zwei vom Hausverstand geprägten Maßnahmen leisten einen erheblichen Teil für mehr Umweltschutz im Land“, betonte Rauch und weiter: „Österreich ist gut beraten, sich nicht von Panik und Hysterie leiten zu lassen. Mit Verboten und Belastungen kommen wir keinen Millimeter weiter. Nur wer Bürger und Wirtschaft einbindet und sie mit auf den Weg in die Zukunft nimmt, wird am Ende des Tages erfolgreich reüssieren können!“

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