Der Taser als Dienstwaffe sollte nun auch für Polizisten abseits der Bereitschafts- und Kommandoeinheiten endlich eingeführt werden

Wien (OTS) Höchst irritiert zeigten sich heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Philipp Schrangl und der oberösterreichische FPÖ-Klubchef Herwig Mahr über die mediale Berichterstattung, die einer Vorverurteilung nahekommt, dass nun gegen jene Grazer Polizisten, die gestern in Notwehr von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen mussten, um einen Messerangriff abwehren zu können, wegen schwerer Körperverletzung ermittelt wird. „Eine derartige Vorgangsweise ist der falsche Weg, denn es sollen die Täter verfolgt werden und nicht jene Polizisten, die tagtäglich unter Einsatz ihres Lebens für unsere Sicherheit sorgen“, so Schrangl und Mahr.

„Innenminister Nehammer muss sich vor dem Hintergrund, dass dieses derzeitige Prozedere ein übliches Standardermittlungsverfahren ist, das bei jedem Schusswaffengebrauch von Beamten in Kraft tritt, unbedingt vor die Polizisten stellen“, erklärte Schrangl und weiter: „Gerade in so einer schwierigen – auch psychisch belastenden – Situation für den Polizisten braucht es hier die Rückendeckung der Ressortspitze“, betonte Schrangl.

„Der Taser als Dienstwaffe sollte nun auch für alle Polizisten endlich eingeführt werden. Der Taser ist nämlich zum einen die schonendste der effizienten Dienstwaffen und zum anderen ist er das geeignetste Hilfsmittel zur Aufrechterhaltung beziehungsweise Wiederherstellung der Ruhe, Ordnung und Sicherheit. Wir hoffen, dass so ein Fall nicht auch in Oberösterreich eintritt“, erklärten die beiden oberösterreichischen Politiker.

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