Die Subventionsvergabe an den Verein Courage ist nicht vereinbar mit christlichem Familienbild

Wien (OTS) Die  Wiener FPÖ stößt sich seit längerem am mehr als zweifelhaften  Auftreten und Abstimmungsverhalten der VP-Wien GR Gudrun Kugler. Zur Erinnerung: Gudrun Kugler wurde 2015 aufgrund einer parteiinternen Vorzugsstimmenkampagne in betont christlichen, traditionsverbundenen Wählerschichten in den Wiener Gemeinderat entsandt und ist bis heute medial sehr umtriebig.

Auffällig ist aber, dass GR Kugler bei rot-grünen Subventionsvergaben an linke Vereinigungen, die definitiv kein christliches Familienbild vertreten, auffällig schweigsam ist und sich bei den Abstimmungen oftmals durch das Verlassen des Plenums wenig mutig aus der Affäre zu ziehen versucht. Die Wiener VP stimmt seit Jahren diesen Subventionen ohne weitere Erklärung zu.

So geschehen bei der Subvention an das Wiener Regenbogenfamilienzentrum und bei der Unterstützung des Vereins „First Love“, der  bekanntermaßen dem Schutz des ungeborenen Lebens in seiner Sexualaufklärung keinen nennenswerten Stellenwert einräumt.  Die FPÖ-Wien ortet daher in den Anträgen von GR Kugler zum Lebensschutz ein Doppelspiel: einerseits das Durchwinken von rot-grünen Anträgen, die ein Schlag ins Gesicht christlich orientierter Menschen sind, andererseits ein paar Placebo-Anträge zum Lebensschutz, welche die Zustimmung der Volkspartei  zu derartigen Vereinen und ihre eigene Stimmenthaltung vergessen machen soll. „Diese Scheinheiligkeit wird seitens der Wiener FPÖ  nicht länger mitgetragen“, umreißt Landesparteisekretär Stadtrat Toni Mahdalik die Linie der FPÖ.

Heute bietet sich für GR Kugler eine weitere Gelegenheit, für ihr Familienbild, dem sie immerhin ihr Mandat verdankt, einzustehen. Der Verein Courage  (Österreichisches Institut für Beziehungs- und Sexualforschung) soll  33.000 Euro erhalten. Mahdalik dazu: „Der Verein Courage steht für ein Menschen- und Familienbild, das mit christlichen Werten wirklich nichts zu tun hat.  Das biologische Geschlecht wird in diesem Weltbild  total bei Seite geschoben  und als völlig disponibel dargestellt. Das Recht eines Kindes auf einen Vater und eine Mutter wird dabei bewusst negiert, wohingegen der Kinderwunsch von Personen, die aufgrund ihrer geschlechtlichen Neigung auf natürlichem Weg keine Kinder bekommen wollen, in den Mittelpunkt gerückt  wird. Wir werden das Abstimmungsverhalten von GR Kugler im Rahmen einer namentlichen Abstimmung genau beobachten, denn auskneifen wie bisher wird es heute nicht spielen.“ 

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