Anlässlich des internationalen Brustkrebsmonats Austausch mit ExpertInnen im Bundeskanzleramt zur Bedeutung der Früherkennung

Wien (OTS) „Der Oktober ist der internationale Brustkrebsmonat. Wir rufen uns vermehrt ins Bewusstsein, dass es sich um die häufigste Krebserkrankung bei Frauen handelt und welch große Bedeutung die Früherkennung hat, um Leben zu retten. Ich habe mich in den vergangenen Wochen intensiv mit Expertinnen und Experten über Brustkrebs, den Fortschritt in der Vorsorge, Therapie und Brustkrebsforschung ausgetauscht“, sagt Frauenministerin Susanne Raab.

Zum Abschluss des Brustkrebsmonats lud die Ministerin diese Woche daher zahlreiche führende ExpertInnen zu einem Austausch ins Bundeskanzleramt. Mit Paul Sevelda, dem Präsidenten der Österreichischen Krebshilfe, und Doris Kiefhaber, der Projektleiterin von Pink Ribbon, Christian Singer, dem Leiter des Brustgesundheitszentrums Wien, Medizinische Universität Wien, Alexandra Resch, Leiterin der Radiologie im Franziskusspital Margareten, und der Leiterin des Brustzentrums am LKH Graz, Marija Balic, sprach die Ministerin unter anderem darüber, wie noch mehr Frauen die regelmäßige Mammografie in Anspruch nehmen und wie Frauen mit der Diagnose Brustkrebs noch besser unterstützt werden können.

Fokus auf Früherkennung legen, flächendeckend informieren

„Gerade in der aktuellen Coronakrise scheuen viele Frauen davor zurück, zur Mammografie zu gehen oder glauben sogar, dass das gar nicht möglich ist. Trotz Pandemie darf man aber nicht auf andere Krankheiten vergessen“, so Raab. Die Teilnahme am kostenlosen Früherkennungsprogramm ist jedoch weiterhin möglich. Daher appelliert Raab gemeinsam mit den ExpertInnen an die Frauen, sich Zeit für die eigene Gesundheit zu nehmen und die Einladung zur Mammografie auch wahrzunehmen. Raab: „Nützen Sie auch in der momentanen Situation um ihrer Gesundheit willen die Möglichkeit der Früherkennung. Und bitte erinnern Sie auch Frauen in Ihrem Umfeld daran, regelmäßig zur Mammografie zu gehen. Eine frühe Diagnose rettet Leben.“

So sollen etwa in Zukunft Frauen durch eine engere Zusammenarbeit zwischen den österreichweit 170 Frauen- und Mädchenberatungsstellen sowie den 63 Krebshilfe-Beratungsstellen noch intensiver über Brustkrebsvorsorge aufgeklärt werden, wie die Frauenministerin ankündigt. „Dadurch wollen wir Synergien nutzen und sicherstellen, dass möglichst viele Mädchen und Frauen auf das breite Hilfs- und Unterstützungsangebot der Krebshilfe aufmerksam werden. Niederschwellige Information und Aufklärung sind ein wesentliches Werkzeug zur Bekämpfung von Brustkrebs“, so Raab.

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