Wien (OTS) „Späte Einsicht ist besser als gar keine: Die ÖVP rückt offenbar von ihrer langjährigen Forderung nach einer früheren Angleichung des Frauenpensionsalters ab. Die Frage ist nur: Bleibt es dabei oder macht die ÖVP nach der Wahl die Kehrtwende der Kehrtwende. Und was sagen die Nummer drei der Bundesliste, Josef Moser, und die Nummer zwei der Wiener Landesliste, Therese Niss, Chefin der Jungen Industrie, dazu? Machen sie die Kehrtwende mit und verabschieden sich von ihren bisherigen Standpunkten? Oder wissen sie ohnehin, dass die neue Linie nur bis zur Wahl währt?“, sagte heute FPÖ-Generalsekretär NAbg. Herbert Kickl.

„Als Rechnungshof-Präsident hat Moser immer wieder auf Reformen und das Einsparungspotenzial im Pensionssystem gepocht. Seit Herbst 2016 ist er Präsident von EcoAustria. Dort heißt es, die Anpassung des Pensionsantrittsalters von Frauen und Männern sollte zügiger durchgezogen werden. Das läuft der neuen ÖVP-Line diametral entgegen. Und JI-Chefin Therese Niss forderte zuletzt erst im April die rasche Angleichung des Pensionsantrittsalters von Frauen. Frühpensionsmöglichkeiten will die Chefin der Jungen Industrie im Übrigen generell und sofort komplett streichen“, erinnerte Kickl.

„Haben Leute wie Moser und Niss, die angeblich wegen ihrer Expertise geholt wurden, in der ÖVP etwas mitzureden oder sind sie nur Staffage? Was gilt jetzt in der ÖVP in Sachen Frauenpensionen?“, so Kickl.

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