Antrag der Parteien ein De-Facto-Aus für Sexualerziehung an Schulen – was Mädchen ganz besonders treffen würde

Wien (OTS) ÖVP und FPÖ wollen mit einem eingebrachten Antrag erreichen, dass externe Vereine für Sexualerziehung nicht mehr an Schulen zugelassen werden – der Österreichische Frauenring kritisiert das scharf. „Wir brauchen dringend Sexualpädagogik durch externe, qualifizierte Vereine bzw. Beratungsstellen an den Schulen. Sexualpädagogik ist keine Aufgabe des Lehrpersonals“, sagt Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings.

Die Causa Teenstar darf nicht dafür genützt werden, qualitativ hochwertige Sexualerziehung aus den Schulen zu verbannen. Entsprechende Vereine müssen sowohl mit dem Lehrpersonal als auch mit den Direktionen zusammenarbeiten.

„ÖVP und FPÖ unterstützen Initiativen zur Lockerung der Fristenlösung, möchten aber schulische Sexualerziehung verbannen. Das ist nicht nur verantwortungslos, sondern auch frauenfeindlich“, so Klaudia Frieben. Sensible Sexualpädagogik ist für junge Menschen enorm wichtig – gerade in Hinblick auf die Verhütung ungewollter Schwangerschaften, Gewaltprävention und respektvolle Beziehungen.

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Klaudia Frieben, Vorsitzende des Österreichischen Frauenrings
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