U. a. mit TV-Premiere des Wirtschafts-Zweiteilers „Unser Geld“ mit Armin Assinger

Wien (OTS) „Der größte Bankraub in der Geschichte Österreichs“, so wurde der Skandal um die ehemalige Kärntner Landesbank Hypo Alpe Adria von manchen Abgeordneten im Untersuchungsausschuss bezeichnet. Trotz jahrelanger Aufklärung sind nur Bruchstücke über die eigentlichen Profiteure an die Öffentlichkeit gedrungen, nur wenige Verantwortliche wurden verurteilt. Fest steht, dass die Steuerzahler für die gigantischen Verluste von mindestens 15 Milliarden Euro gerade stehen müssen. Zum Auftakt eines fünfteiligen „Themenmontags“ begibt sich ORF III Kultur und Information am 21. November 2016 auf „Die Spur des Geldes“ – so auch der Titel der ersten Dokumentation (20.15 Uhr) – und untersucht, was aus den verbliebenen Vermögenswerten der Bank geworden ist, die die HETA-Abbaugesellschaft gewinnbringend verkaufen sollte.

Anschließend besucht Armin Assinger in der TV-Premiere der zweiteiligen Reportage „Unser Geld“ (21.10 Uhr) die Hotspots der Weltwirtschaft. Die Krise 2008 hat das Vertrauen in das Bankensystem tief erschüttert. Wenn Geld nichts anderes als Vertrauen in Papier ist, welche Gefahr erwächst dann aus dem grassierenden Misstrauen in Geldwirtschaft und Finanzpolitik? Um 22.00 Uhr fragt Assinger, wohin das kapitalistische Modell steuert, wenn Investoren ihre eigenen Aktiengewinne nicht erklären können, Banken Geld verleihen, das sie nie hatten, und man als Sparer jemandem, dem man Geld borgt, auch noch dafür bezahlen muss.
Währenddessen drohen ganze Staaten aufgrund der immer umfangreicher werdenden Steuerflucht zusammenzubrechen. Internationale Konzerne können Milliardengewinne erwirtschaften, ohne einen einzigen Euro Steuern zahlen zu müssen. Wohlhabende Steuerzahler bringen ihren Reichtum mit Hilfe des Schweizer Bankgeheimnisses oder durch in Jersey ansässige Firmen vor dem Fiskus in Sicherheit. Die Dokumentation „Steuerflucht – Diebstahl global“ (22.50 Uhr) schildert, wie Konzerne jedes Jahr 20 bis 30 Billionen Dollar in Steuerparadiesen verstecken.
Zum Abschluss porträtiert Grimme-Preisträger Klaus Stern in seinem Dokumentarfilm „Versicherungsvertreter“ (23.40 Uhr) eine der schillerndsten Figuren dieser Branche. Sein sektenartiges Unternehmen, das mit allen Mitteln Krankenversicherungen in den Markt drückte, machte Mehmet Göker mit 25 Jahren zum Millionär. 2009 wurde Göker insolvent und setzte sich wegen eines Haftbefehls in die Türkei ab.

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