Bundesregierung könnte damit allen Arbeitnehmern, Selbständigen und Pensionisten durch die Corona-Krise helfen

Wien (OTS) Die Konzepte zur Abschaffung der kalten Progression sind nicht neu – Parteiübergreifend ist die Forderung immer wieder durchs Parlament gegeistert, hat aber nie die Mehrheit der Regierungsparteien erreicht. Die Kalte Progression ist eine versteckte Steuererhöhung (ohne jeglichen gesetzlichen Rückhalt) und entsteht, wenn Einkommen steigen, die Steuerstufen aber nicht der Inflation angepasst werden. Weil sich dadurch der Durchschnittssteuersatz stärker erhöht als die Inflation, bedeutet das quasi eine Enteignung aller lohnsteuerpflichtigen Österreicher. „Dieser Missstand spült Milliarden in die Kassen des Finanzministeriums – und zwar auf Kosten der arbeitenden Bürger“, erinnert der Bundesobmann der Freiheitlichen Wirtschaft Matthias Krenn.

Ein Beispiel: Seit dem Jahr 2009 sind die ersten 11.000 Euro Jahreseinkommen steuerfrei. Durch die Inflation wären das heute rund 14.000 Euro – die Einkommenssteuer ist dennoch bis heute ab 11.000 Euro fällig. Finanzminister Blümel weiß um die Problematik Bescheid, hat aber erst im vergangenen Jahr auf die geplante Steuerreform verwiesen, die demnach mehr bringen sollte als die Abschaffung der Kalten Progression. „Die Lohnsteuer für die oben genannte Differenz in Höhe von 3.000 Euro beträgt jetzt 20 statt 25 Prozent. Auf diesen Schmäh fällt niemand hinein, Herr Blümel“, rechnet Krenn vor.

„Die Abschaffung dieser schleichenden Steuererhöhung wäre gerade in Zeiten, in denen so viele unter den Auswirkungen der Corona-Maßnahmen leiden, dringend notwendig. Schluss mit der Abzocke!“, fordert Krenn abschließend.

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