Verbot der Nachtgastronomie bedeutet nicht nur Ende vieler Nachtlokale, sondern auch vieler Taxiunternehmen

Wien (OTS) Der Vizepräsident und Taxisprecher der FWW, Thomas Kreutzinger, zeigt auf, dass die Corona Maßnahmen der Bundesregierung dem Taxigewerbe immens schaden. Durch den Shutdown und weiteren Aktionen gibt es seit nunmehr fast einem halben Jahr nicht nur Umsatzeinbußen von 80% in der Branche, jetzt wurde auch noch das für September 2020 neu novellierte Gelegenheitsverkehrsgesetz auf Jänner 2021 verschoben. „Das versteht in der Taxibranche gelinde gesagt niemand“, berichtet Kreutzinger

Die groß angekündigten Hilfsmaßnahmen der Bundesregierung seien ein weiterer Hohn. „Der Großteil der Taxi-Unternehmen bekommt maximal tausend Euro im Monat. Bei Umsatzeinbußen von vielen Tausend Euro ist das ein Tropfen auf den heißen Stein“, weiß Kreutzinger. Er befürchtet, dass wenn die derzeitigen Stundungen von Krediten, SV Beiträgen und Umsatzsteuer schlagend werden, drohe Wien eine Konkurswelle ungeahnten Ausmaßes. Die Freiheitliche Wirtschaft Wien fordert daher eine Amnestie von allen gestundeten Beiträgen, um Insolvenzen zu vermeiden. „Das betrifft letztendlich nicht nur das Taxigewerbe, sondern alle Branchen. Wenn sich Bundes- und Wiener Landesregierung jetzt nicht bald etwas einfallen lassen, treibt die sogenannte Corona-Hilfe letztendlich tausende Unternehmer in den Ruin“, so Kreutzinger abschließend.

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