„Politik und die NÖ-Landesregierung haben nichts in der Wirtschaft verloren“

Wien (OTS) Die Idee klingt ja gut: Weil zu befürchten ist, dass das Rote Wien im nächsten oder übernächsten Jahrzehnt die Einfahrt für Verbrennungsmotoren massiv erschweren, besteuern oder ganz verbieten könnte, müsse sich Niederösterreich schon jetzt wappnen, den Gütertransport in die Hauptstadt weiter erfüllen zu können. Ein Konzept, das die Niederösterreichische ÖVP präferiert, ist ein neues Güterverteilzentrum (GVZ), wo Waren etwa auf Elektro-LKW umgeladen werden können. „Der völlig falsche Ansatz“, findet der Obmann der FW-NÖ, Reinhard Langthaler. Niederösterreich solle lieber Druck auf Wien ausüben anstatt bei solchen Schnapsideen auch noch mitzuspielen, so der Standpunkt der FW.

Die FW ist gegen ein weiteres GVZ. Zum ersten sei der Bedarf nicht gegeben. „Es sind genügend private Speditionen und Frächter im Großraum von Wien angesiedelt, die diese Aufgaben erfüllen können. Ein GVZ wäre nur ein verstaatlicht kontrollierter Mitbewerb“, befürchtet der Sprecher der Spediteure bei der Freiheitlichen Wirtschaft, Günther Maier, politische Einflussnahme und den Versuch, den Spediteuren ein ÖVP-Monopol aufzuzwingen – etwa dadurch, verpflichtend dieses GVZ nutzen zu müssen. „Politik und die NÖ-Landesregierung haben nichts in der Wirtschaft verloren. Kontrolle und Diktatur haben wir bereits genug“, kritisiert Langthaler. „Wenn der ÖVP der Gütertransport am Herzen liegt, warum schaut sie dann tatenlos zu, wenn die Grünen alle ASFINAG-Bauvorhaben auf Eis legen und damit die Wirtschaft massiv schädigen“, fragt Maier abschliessend.

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