Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde kritisiert, dass Österreich „nicht immer den Weg der Freundschaft wählt“

Wien (OTS) Ein klares Bekenntnis Österreichs zu Israel und der Jüdischen Gemeinde: Das wünscht sich Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, in einem Gastkommentar im Montags-KURIER. Dieses klare Bekenntnis sollte auch bei Abstimmungen über Resolutionen, die Israel betreffen, sei es bei der UNO, UNESCO oder anderen wichtigen Institutionen, zum Tragen kommen. Österreich habe hier nicht immer den Weg der Freundschaft gewählt, kritisiert Deutsch. Zum Beispiel bei der UNO-Generalversammlung 2015, wo von zwanzig anti-israelischen Resolutionen Österreich und Deutschland fünfzehn zugestimmt haben.
In diesem Jahr verabschiedete die Generalversammlung zehn anti-israelische Resolutionen, von welchen Österreich und Deutschland neun Resolutionen zustimmte. Eine gemeinsame klare Linie Österreichs für Israel würde diese Freundschaft für die Zukunft stärken und auch ein wichtiges Signal innerhalb der EU und internationaler Organisationen darstellen, meint Deutsch.

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