8. Wiener Kriminacht mit Gabriele Matzner

Wien/Brüssel (OTS/RK) Rund 80 Gäste waren der Einladung des Verbindungsbüros der Stadt Wien zur EU, an der bereits 8. Wiener Kriminacht in Brüssel teilzunehmen, gefolgt. Diesmal wurde gemeinsam mit der Autorin Gabriele Matzner im diplomatischen Umfeld ermittelt. Die ehemalige Botschafterin hat in ihrem ersten Krimi „Gefahr im Anzug“ ihre eigenen Erfahrungen und Eindrücke aus der Welt der internationalen Diplomatie sehr spannend und etwas skurril verpackt. Es wurde – nicht nur von den „echten“ Wienerinnen und Wienern im Publikum – über die bürokratischen Auswüchse geschmunzelt, teilweise auch herzlich gelacht.

Fast ein Wien-Krimi

Mit hintergründigem Humor wird die Geschichte des Hauptakteurs dieses Krimis erzählt: ein argloser junger österreichischer Diplomat bei seinem ersten Auslandseinsatz. Der Repräsentant der ehemaligen Kolonialmacht, ein französischer Diplomat, wird ins Jenseits befördert. Ferdinand muss feststellen, dass in Wasama-Damia, seinem fiktiven afrikanischen Gastland, einiges nicht mit rechten Dingen zugeht. Undurchsichtige Machenschaften, Drohungen, Überfälle, eine Entführung und dubiose Geschäftsleute, die sich nicht ohne Grund mit Raubtiernamen schmücken, entführten die Gäste in eine packende Ermittlung. Das internationale Publikum konnte auch etwas „Wiener Dialekt“ üben.

Die Autorin

Gabriele Matzner weiß, wovon sie erzählt. Sie verbrachte ihr ganzes Berufsleben als Diplomatin im Dienst der Republik Österreich, zuletzt als Botschafterin in London. Neben mehreren Publikationen zu sozial- und weltpolitischen Themen betätigt sich Gabriele Matzner auch als Malerin.

Michaela Kauer, die Leiterin des Wien-Hauses, bedankte sich bei Gabriele Matzner für den hintergründigen Einblick in den diplomatischen Betrieb, dessen Parkett teilweise doch sehr glatt ist und in viele außen- und innenpolitische Fettnäpfchen stolpern lässt. Die Wiener Kriminacht, ein kleines Dankeschön an die treuen Gäste der vielfältigen Veranstaltungen des Wien-Hauses, ist immer der Abschluss des Jahres. Diese Tradition wird auch in den nächsten Jahren weitergeführt werden, da es noch viele Autorinnen und Autoren gibt, die für das Brüsseler Publikum mit spannenden Kriminalgeschichten eine Verbindung in die österreichische Heimat herstellen.

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