ÖVP-Abgeordneter erfreut über Einsatz der Regierungsmitglieder Blümel und Strache. Mahnt als Verfassungssprecher Wien zur Einhaltung der völkerrechtlichen Verpflichtungen

Wien (OTS/ÖVP-PK) Endlich kümmert sich jemand mit Herzblut und politischem Gewicht um den Schutz des Weltkulturerbes in Wien, zeigt sich der Wiener Nationalratsabgeordnete Mag. Wolfgang Gerstl erfreut, dass die neue Bundesregierung mit Bundesminister Gernot Blümel und Vizekanzler Heinz-Christian Strache ihr besonderes Augenmerk auf die Erhaltung des Weltkulturerbes setzt und diese auch in Zukunft absichern will. „Das ist ein wesentlicher Einsatz für den Ruf Wiens und seine Kulturdenkmäler, den die derzeitige Wiener Stadtregierung leider nicht leistet“, so Gerstl.

Österreich trat 1993 der Welterbekonvention bei, die mittlerweile von 191 Staaten ratifiziert wurde. Deshalb fordert Gerstl als ÖVP-Verfassungssprecher die Einhaltung dieser völkerrechtlichen Verpflichtung, wozu in der Umsetzung die Stadt Wien verpflichtet wäre. „Ich richte einen dringenden Appell an die rot-grüne Stadtregierung, sich an internationale Verpflichtungen zu halten und auch in Zukunft ein tauglicher Vertragspartner für internationale Organisationen zu sein.“

Gerstl hat schon vor wenigen Jahren im Parlament eine Petition für den Erhalt der historischen Anlagen von Otto Wagner auf den Steinhof-Gründen in Wien eingebracht. „Ohne Plan der Wiener Stadtregierung betreffend Erhaltung und Nachnutzung war und ist die Gefahr groß, dass das Jugendstil-Ensemble von Otto Wagner jetzt wirklich verfällt und durch die rot-grüne Untätigkeit irreparabler Schaden an unserem Kulturgut entsteht. Schon vor etwas mehr als einem Jahr gab es eine Warnung der UNESCO bezüglich Steinhof, im aktuellen Fall Heumarkt droht der Verlust des Status des Weltkulturerbes. Einem Verfall wichtiger Teile der Natur- und Kulturgeschichte Wiens kann man nicht tatenlos zusehen. So versteht sich die neue Bundesregierung“, dankte Gerstl den Bundesministern für deren Einsatz “fünf Minuten vor zwölf“. „Denn wenn die Stadtregierung nichts tut, muss die Bundesregierung handeln.“
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