Die britische Sage Group plc hat kürzlich die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2019/20 präsentiert, das am 30. September 2020 endete. 

Highlights aus Deutschland & Österreich

Deutschland und Österreich sind Teil der von Managing Director Central Europe Andreas Zipser verantworteten Region Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz und Polen). Die Geschäftsentwicklung in diesen beiden Ländern stellte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr wie folgt dar:

  • Die Annualized Recurring Revenues (ARR), also die zum Stichtag 30.09.2020 auf ein volles Jahr hochgerechneten wiederkehrenden Umsätze, haben sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2018/19 um 6 Prozent erhöht. Damit lag der Anteil der wiederkehrenden Umsätze am Gesamtumsatz von Sage zum Ende des Geschäftsjahres 2019/20 bei 77 Prozent. Zum Ende des Fiskaljahres 2018/19 waren es noch 71 Prozent.
  • Der Anteil der Umsätze am Gesamtumsatz, die das Unternehmen mit seiner zentralen Software-Plattform Sage Business Cloud erwirtschaftete, lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 23 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es noch 13 Prozent. Zur Sage Business Cloud gehören sowohl native Cloud-Systeme als auch Cloud-connected Lösungen.
  • Insgesamt lag der Anteil der Sage-Kunden am Gesamtkundenstamm, die Software über Subskription beziehen, zum 30.09.2020 bei 50 Prozent. Zum 30.09.2019 waren es noch 42 Prozent. Bei Subskription handelt es sich um ein Abrechnungsmodell für Software, bei der die System-Nutzung über eine monatlich zu zahlende Service-Pauschale abgerechnet wird – im Gegensatz zum Lizenzkauf, der in der Regel über eine einmalige Zahlung erfolgt.
  • Der Anteil der Umsätze am Gesamtumsatz, die über Software-Subskription erwirtschaftet wurden, lag im Geschäftsjahr 2019/20 bei 34 Prozent. Im Geschäftsjahr 2018/19 waren es noch 27 Prozent. Die sogenannte Renewal Rate, also der Prozentsatz der Kunden, die ihre bestehenden Subskriptionsverträge verlängert haben, lag zum 30.09.2020 bei 90 Prozent. Zum 30.09.2019 lag der Wert noch bei 86 Prozent.

Andreas Zipser, Managing Director Central Europe bei Sage, zur Bedeutung des abgelaufenen Geschäftsjahres und mit einem Ausblick auf das, was kommt:

„Das Geschäftsjahr 2020 war für Sage ein sehr wichtiges im Rahmen unseres Transformationsprozesses hin zu einer reinen Cloud Company. Die Einführung der nativen Cloud-Version von Sage 50 im Sommer 2020 stellte den ersten großen Meilenstein auf diesem Weg dar und weist zugleich die Richtung, in die es im kommenden Geschäftsjahr weitergehen wird, wenn wir den Launch von Sage 100 als rein Cloud-basiertes System planen. Wir schaffen damit eine einheitliche Lösungsplattform für unsere Kunden, auf der sie bei Bedarf zusätzliche Funktionen und zusätzliche Prozesstiefe hinzuerwerben und von einem fließenden Übergang zur nächstgrößeren Lösung profitieren können. Gleichzeitig planen wir unsere Cloud-Transformation aber auch schon im Blick auf unsere HR-Systeme und die Lohnabrechnung.“

Die englischsprachige Pressemeldung finden Sie  hier.