“Österreich-Bild”, am Sonntag, 11. September 2022, 18.25 Uhr, ORF 2

St. Pölten (OTS) Die 100-jährige Geschichte Niederösterreichs als selbstständiges Bundesland beginnt mit der Trennung von Wien am 1. Jänner 1922. Dieses „Österreich-Bild“ aus dem ORF Landesstudio Niederösterreich (Gestaltung: Andi Leitner, Kamera: Franz Cee) nimmt die Zuseherinnen und Zuseher mit auf eine filmische Zeitreise, die schwerpunktartig die politische, wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Entwicklung Niederösterreichs der letzten 100 Jahre darstellt und Zeitzeuginnen und Zeitzeugen zu Wort kommen lässt.

Während das Land in den 1920er-Jahren durch den Tourismus und den technischen Fortschritt im Hinblick auf Elektrifizierung und Landwirtschaft Aufschwung erfährt, erlebt Niederösterreich so wie die gesamte Republik die gewaltsamste Epoche mit dem Anschluss an NS-Deutschland und dem Zweiten Weltkrieg, der massive Zerstörungen zur Folge hat.

Nach dem Abzug der Sowjetarmee 1955 beginnt in sämtlichen Bereichen eine Welle von Modernisierungen nach westlichem Muster. 1986 gibt die Wahl einer eigenen Landeshauptstadt dem Land einen weiteren Modernisierungsimpuls. St. Pölten ist nun Hauptstadt Niederösterreichs, die Landesregierung bezieht 1997 ihr Quartier im Regierungsviertel. Mit der Öffnung des Eisernen Vorhangs 1989 rückt das Land vom Rand in die Mitte Europas und wird zum verbindenden Brückenbauer. Im rauen Wind der Globalisierung ergeben sich neue kulturelle und wirtschaftliche Perspektiven, aber auch Herausforderungen für Niederösterreich.

Niederösterreich setzt Akzente bei der Ansiedlung hochspezialisierter Industriebetriebe und profiliert sich mit der Etablierung von Fachhochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen als Wissenschaftsstandort. Mit der Trennung von Wien wurden auch die Vermögenswerte aufgeteilt, darunter die musealen Sammlungen, wie die Doku aus dem ORF Landessstudio Niederösterreich zeigt. Seit mehr als 100 Jahren schaffen die Sammlungen des Landes Niederösterreich Identität und repräsentieren in den Ausstellungen letztendlich auch das Gedächtnis des Landes. Neue Museumsbauten und zahlreiche Spiel-und Kulturstätten fördern die kulturelle Vielfalt Niederösterreichs und sind Ausdruck eines neuen Landesbewusstseins.

Redaktion: Mag. Sabine Daxberger-Edenhofer

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