KV-Abschluss Bäuerliche Betriebe Burgenland: Unterste Lohnkategorie um 11,54 Prozent erhöht

Wien. (OTS) Mit dem erfolgreichen Abschluss der Lohnverhandlungen für die Beschäftigten der bäuerlichen Betriebe im Burgenland letzte Woche erreichte die Produktionsgewerkschaft (PRO-GE) einen wichtigen Meilenstein: “Damit ist in allen Kollektivverträgen im Agrarbereich der Mindestlohn von 1.500 Euro umgesetzt”, freut sich Karl Orthaber, für den Agrarbereich zuständiger Branchensekretär der PRO-GE. In fünf Verhandlungsrunden erarbeiteten die Sozialpartner PRO-GE und Landwirtschaftskammer Burgenland eine Einigung, mit der die wirtschaftliche Absicherung von Landarbeiterinnen und -arbeitern auf ein neues Niveau gestellt wird. “Schon im Vorjahr haben wir die Lohnkategorie 4 um 8,25 Prozent angehoben, mit 1. April erfolgt eine weitere Steigerung um 11,54 Prozent”, berichtet Orthaber.

Zusätzlich wurde die Kategorie für nicht ständige Dienstnehmer gestrichen, diese ArbeitnehmerInnen sind ab sofort mit den dauernd Beschäftigten gleichgestellt. Der Begriff “ErntehelferInnen” wurde im Kollektivvertrag auf “ErntearbeiterInnen” geändert. “Wir wollen damit Respekt und Wertschätzung für diese für die Versorgung Österreichs so wichtigen Arbeiterinnen und Arbeiter ausdrücken”, erläutert Orthaber. Diese Bestrebungen sollen aber nicht bei symbolischen Akten enden: “Die PRO-GE engagiert sich seit einigen Jahren bei der Sezonieri-Kampagne für die Rechte von ErntearbeiterInnen und wird diesen Kampf für bessere Arbeitsbedingungen auf den Feldern auch fortführen. Die Konsumentinnen und Konsumenten sollen darauf vertrauen können, dass sie nachhaltig und regional angebaute und unter sozialen und fairen Bedingungen geerntete Produkte genießen.”

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Wolfgang Purer
Gewerkschaft PRO-GE
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 01/534 44-69 263
Mobil: 0664/614 59 26
E-Mail: wolfgang.purer@proge.at

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