Pauschalverdächtigungen gegen Außenministeriumsbeamte werden strikt zurückgewiesen

Wien (OTS) „Staatssekretärin Mag.a Muna Duzdar kennt offenbar die disziplinarrechtlichen Bestimmungen des Beamtendienstrechts nicht“, stellt der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Dr. Norbert Schnedl, auf Grund der im „Standard“ (online) getätigten Aussagen von StS Duzdar fest. Darin erhebt die für den Öffentlichen Dienst zuständige Staatssekretärin die Forderung nach Einleitung von Disziplinarverfahren gegen Bedienstete des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres.

In den islamischen Kindergärten Wiens herrschen offenbar zum Teil gravierende Missstände, weshalb Studien in Auftrag gegeben wurden. Wenn nun Duzdar unzuständigerweise in die Kompetenz anderer Ressorts eingreifen und gegen die Studienbetreuer des Außenministeriums Disziplinarverfahren eingeleitet haben möchte, ist dies wohl dem Wahlkampf geschuldet. Dass sie dabei die unabhängige Beurteilung von Sachverhalten durch Mutmaßungen zu beeinflussen versucht ist schlichtweg unprofessionell. Eigentlich sollte sie um die Zuständigkeiten und Regelungen des Disziplinarrechtes Bescheid wissen.

„Ich hätte mir von StS Duzdar mehr Sachlichkeit erwartet. Der Versuch, auf dem Rücken der öffentlich Bediensteten Wahlkampf zu führen, wird entschieden zurückgewiesen. Das lassen wir nicht zu!“, zeigt sich GÖD-Vorsitzender Schnedl wenig erfreut über die unsachlichen Äußerungen von Duzdar.

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