KV-Verhandlungen aufgrund der aktuellen Situation unterbrochen – Betriebsrat fordert Mitgestaltungsrecht ein

Wien (OTS) „Unter den Beschäftigten der NIKI Luftfahrt GmbH herrscht nach der Insolvenz der Air Berlin große Unruhe. Wir fordern das Management auf, den Zusagen, dass NIKI nicht betroffen ist, Taten folgen zu lassen. Es geht um knapp 1000 Arbeitsplätze, die gesichert werden müssen. Nicht nur deswegen, weil die Beschäftigten in den vergangenen Jahren beträchtliche Beiträge zur Sanierung des Unternehmens geleistet und mit der Arbeitsplatzverlagerung weitere Verschlechterungen ihrer Rahmenbedingungen akzeptiert haben“, kommentiert Wolfgang Katzian, Vorsitzender der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier.

Die für heute geplante Kollektivertragsverhandlungsrunde wurde aufgrund der aktuellen Situation abgesagt, ein neuer Termin ist noch nicht fixiert. „Der Bedarf nach Gesprächen mit dem Management ist aber riesengroß: wir fordern die Verantwortlichen auf, uns in alle Gespräche über die Zukunft der Unternehmens einzubinden“, ergänzt Stefan Tankovits, Betriebsratsvorsitzender der NIKI Luftfahrt GmbH. Die Erfahrungen zeigen, dass nicht alle wichtigen Entscheidungen mit dem Betriebsrat abgesprochen waren. „Wir hatten nicht immer das Gefühl, dass das Management die Interessen der Beschäftigten vertritt, dieses Drüberfahren muss ein Ende haben. Wir fordern unser Mitgestaltungsrecht für die Zukunft von NIKI ein!“

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