Neue Corona-Fälle kommen schneller in Heimen an als der Bonus

Wien (OTS) „Schon im Juni hat der Nationalrat eine Corona-Prämie von durchschnittlich 500 Euro für Pflegkräfte beschlossen. Jetzt haben wir September und das Geld ist immer noch nicht da. Noch immer sind die Modalitäten und der genaue BezieherInnenkreis unklar. Auch hört man, dass die budgetären Mittel nicht ausreichend sein sollen“, kritisiert die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA, Barbara Teiber.

„Jene Beschäftigten, die über Monate hinweg extremen Belastungen ausgesetzt waren und aufgrund der aktuellen angespannten Corona-Situation nach wie vor sind, haben sich so einen Umgang nicht verdient. Das ist eine einzige große Respektlosigkeit“, so Teiber.

Die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA fordert endlich Transparenz und Klarheit über den Fahrplan bezüglich der Auszahlung des Bonus: „Die Betroffenen haben zunehmend das Gefühl, dass die Politik bei Ankündigungs- und Showpolitik immer rasch zur Stelle ist, während man, wenn es um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer geht, kein Tempo an den Tag legt und die Beschäftigten im Regen stehen lässt.“

Besonders vor dem Hintergrund neuer Corona-Fälle in Pflegeheimen mahnt Teiber, in die Gänge zu kommen: „Neue Corona-Fälle kommen schneller in die Heime als der bereits beschlossene Bonus. So geht man mit den Heldinnen der Krise nicht um!“

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