Brunner: Umweltpoltische Maßnahmen der Grünen als Innovationsmotor

Wien (OTS) Eine starke Umweltgesetzgebung war schon immer Innovationsmotor der europäischen und österreichischen Wirtschaft sowie der Industrie. Gerade in den Industriezweigen Anlagen für Abfall und Luft haben strenge Umweltauflagen die österreichische Industrie zu Innovationsführern gemacht, und dafür gesorgt, dass Produkte aus diesen Bereichen zu gefragten Exportgütern geworden sind.

In den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energie gab es in den letzten Jahren genau zwei energiepolitische Maßnahmen, beide wurden von den Grünen durchgesetzt: „Mit dem Ökostromgesetz haben wir erst kürzlich den Ausbau von Ökostrom zustande gebracht und damit gleichzeitig 1,5 Mrd. Euro an Investitionen ausgelöst sowie 5000 Arbeitsplätze geschaffen. Beim Energieeffizienzgesetz haben die Grünen erstmals ein Energiesparziel für Österreich durchgesetzt. Das Schaffen eines Marktes für Energieeffizenz- Erneuerbare- und Umwelttechnologien war genau die Grüne Idee hinter diesen Maßnahmen. Ich freue mich sehr, dass das so schnell aufgegangen ist. Man sieht – Grüne Umweltpolitik wirkt – für die Umwelt und die Wirtschaft“, sagt die Umweltsprecherin der Grünen, Christiane Brunner, in einer Reaktion auf einen Kurierbericht vom heutigen Montag.

Wenn die Bundesregierung das Energieeffizienzgesetz nicht auf Zuruf der Wirtschaftskammer über eine Verordnung abgeschwächt hätte, könnte es noch viel mehr Wirkung für die österreichische Wirtschaft entfalten. „Ich appelliere daher an die Bundesregierung, an Wirtschaftskammer, IV und Co. ihre Blockade bei der Umweltpolitik endlich zu beenden. Sie schaden damit jenen am meisten, die sie eigentlich vertreten sollten –  den heimischen Unternehmen. Die Ökowirtschaft hat Europa schon durch die Finanzkrise getragen, mit starker Grüner Umweltpolitik wird sie uns auch aus der Klimakrise holen. Wir brauchen Umweltpolitik nicht nur für die Umwelt sondern auch und vor allem für die österreichische Wirtschaft“, betont Brunner. „Kein Land hat so gute Voraussetzungen die Grüne Energiewende umzusetzen wie Österreich. Andere Länder agieren hier viel dynamischer. Die nächsten Jahre werden entscheiden ob Österreich gut aufgestellt ist um diese Chance für Klima und Wirtschaft zu nutzen.“

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