Gleichbehandlungsausschuss beschließt umfassenden Antrag mit Fokus auf Arbeitsmarktförderung für Mädchen und Frauen

Wien (OTS) „Mit einem umfassenden, von den Koalitionsparteien heute im Gleichbehandlungsausschuss eingebrachten und beschlossenen Antrag, verstärken wir den frauenspezifischen Fokus im Kampf gegen die Corona-Krise“, freut sich die Frauensprecherin der Grünen, Meri Disoski. „Gezielte Maßnahmen in der Arbeitsmarktförderung von Mädchen und Frauen und die zusätzliche Stärkung des Gewaltschutzes sind neben der finanziellen Absicherung von Alleinerzieher*innen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Frauen unerlässlich. Nur so können wir die langfristigen Folgen der Corona-Pandemie für Frauen abfedern“, führt Disoski die Eckpunkte des Antrages aus.

„Die Corona-Pandemie trifft Frauen und Männer unterschiedlich. Frauen sind in gesellschaftstragenden Berufen überproportional vertreten und dabei körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Doppel- und Mehrfachbelastungen durch Home-Office, Home-Schooling, Kurzarbeit, drohendem oder realem Jobverlust und damit einhergehende finanzielle Sorgen haben weitreichende soziale, ökonomische, körperliche und auch psychische Auswirkungen auf Frauen. Studien belegen, dass Frauen stärker mit psychischen Belastungen aufgrund der Pandemie zu kämpfen haben, als Männer. Der Ausbau kassenfinanzierter Psychotherapieplätze speziell für Frauen ist deshalb besonders wichtig und wird zur Verbesserung der psychischen Gesundheit von Frauen beitragen“, erläutert Disoski.

Aufgrund der Corona-Krise ist auch die Arbeitslosigkeit von Frauen stärker gestiegen als jene von Männern, daher liegt ein wichtiger Schwerpunkt auf der gezielten Arbeitsmarktförderung von Frauen und Mädchen. „Neben der Förderung beruflicher Weiter- und Umqualifizierung ist für uns die ökonomische Unabhängigkeit der Frauen und die Armutsprävention zentral”, betont Disoski. Erst kürzlich wurde dank Grüner Regierungsbeteiligung die Erhöhung der Notstandshilfe erneut verlängert, im letzten Jahr gab es zwei Einmalzahlungen für Arbeitslose, um deren prekäre finanzielle Situation abzufedern. “Frauen tragen die Hauptlast in der Krise. Wir lassen sie nicht zurück”, unterstreicht Disoski.

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