Wien (OTS) Im Wiener Augarten sollen über hunderte Bäume im Zuge des Baus einer Eventzone gerodet werden. Das Landwirtschafts- und Wirtschaftsministerium lässt im Augarten Umgestaltungen planen, dabei sollen massiv Bäume gefällt und Veranstaltungsflächen errichtet werden.

Die Grünen zeigen sich alarmiert. Planungssprecher Kilian Stark: „Soviele Bäume inmitten eines Naherholungsgebietes zu roden ist kein zukunftsträchtiger Umgang mit Grünraum und mit der Klimakrise. Offensichtlich zählt nur mehr das Motto „Beton statt Grün“, das kann so nicht weitergehen. Ministerin Köstinger ist dringend aufgerufen, Transparenz über die Pläne zu schaffen und dem Rodungsvorhaben eine Absage zu erteilen“.

Bezirksvorsteher-Stellvertreter Bernhard Seitz ergänzt: „Der Augarten darf nicht zur Eventzone verkommen, der wertvolle Baumbestand des Augartens muss erhalten bleiben. Der Augarten ist ein unentbehrlicher und wertvoller Grünraum für alle Wiener:innen. So wie die Kaiserwiese wird auch der Augarten schleichend privatisiert und immer mehr Grünraum zerstört. Das können wir nicht einfach so hinnehmen. Der öffentliche Raum gehört allen und muss auf sinnvolle Art und Weise zugänglich sein. Die Wiederherstellung des angeblichen Originalzustandes ist zwar eine Rechtfertigung, aber sicher kein guter Grund, eine ganze Allee gesunder alter Bäume zu fällen. Auch die Veränderungen an den großen Wiesen beim Flakturm (Schüsselwiesen) dürfen nicht zur Errichtung einer Eventzone dienen, indem Leitungen und Infrastruktur für das permanente Erntedankfest der türkisen ÖVP eingebaut werden“, so Seitz.

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