Auch volle Lohnfortzahlung und Lohnkostenersatz für Arbeitgeber*innen weiterhin sichergestellt

Wien (OTS) „Gesundheit hat oberste Priorität, insbesondere wenn es um Schwangere geht. Daher gilt es alles daran zu setzen, um das Risiko für mögliche Komplikationen bei Mutter und Kind schon im Vorfeld zu minimieren. Mit der Verlängerung der Sonderfreistellung in Kontaktberufen garantieren wir den bestmöglichen Schutz auch weiterhin“, sagt Barbara Neßler, Familiensprecherin der Grünen, zur Novelle des Mutterschutzgesetzes, die heute im Nationalrat beschlossen werden soll. Die im Dezember beschlossene Sonderfreistellung wird heute bis Ende Juni verlängert, da diese mit Ende März auslaufen würde.

Ist es Schwangeren nicht möglich, ihre Beschäftigung mit Mindestabstand und ohne Körperkontakt auszuüben, etwa im Home-Office oder an einem anderen Ort, haben diese weiterhin das Recht auf Freistellung bei voller Lohnfortzahlung. Die Arbeitgeber*innen erhalten dabei die Lohnkosten ersetzt. „Wir verlängern somit eine Regelung, mit der die Gesundheit geschützt wird, die Belastung reduziert wird und für die Arbeitgeber*innen keine Kosten entstehen. Somit profitieren alle von dieser Maßnahme“, betont Neßler.

„Dies ist auch deshalb so wichtig, weil viele Schwangere gerade in Berufen mit Körperkontakt besondere Sorgen und Ängste vor einer Infektion mit dem Coronavirus haben. Schwangere sorgen sich nicht nur um die eigene Gesundheit, sondern auch um die des Kindes. Dies führt zu einer emotionalen Belastung und die damit verbundene psychische Belastung kann sich negativ auf die Schwangerschaft auswirken. Mit der Sonderfreistellung können wir somit auch den psychischen Druck minimieren“, sagt Neßler abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Grüner Klub im Parlament
+43-1 40110-6697
presse@gruene.at

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.