Wien (OTS) „Auf Grüne Initiative wird diese wichtige Anlauf- und Beratungsstelle für Kinder und Jugendliche in Not endlich besser dotiert“, freut sich Ursula Berner, Grüne Gemeinderätin.

Schon bisher war „Rat auf Draht“ das Stiefkind der Wiener Stadtregierung. Obwohl das die wichtigste und bekannteste Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche in Not ist, hat Wien diese Institution nur marginal gefördert. Seit 1999 besteht die Nummer 147 zur telefonischen Beratung rund um die Uhr. Mittlerweile bieten sie auch Beratung per Chat und Web. Diese Helpline ist für viele Kinder und Jugendliche die einzige Möglichkeit, rasch Hilfe zu bekommen. Viele Anrufer*innen sagen, sie haben sonst niemanden zum Reden.

Durch COVID hat sich der Bedarf vervielfacht, die Chat Anfragen stiegen um 80 Prozent. In einigen Bereichen wie Angst, Schlafproblemen oder psychischen Erkrankungen kommt es zu Steigerungen der Anfragen um bis zu 240 Prozent mehr als vor den Lockdowns.

Die jungen Menschen brauchen kompetente und sensible Ansprechpartner*innen. Das Team von „Rat auf Draht“ bietet das seit mehreren Jahrzehnten. „Ich freue mich, dass die Stadt trotz anfänglicher Ablehnung eingelenkt hat und dem Grünen Antrag vom Jänner 2021 mit der eindringlichen Forderung nach mehr finanzieller Unterstützung angesichts der steigenden psychischen Belastung von Kindern und Jugendlichen doch nachgekommen ist“, sagt Berner.

„Ein Gewinn für die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen unserer Stadt! Ich hoffe, dass in weiterer Zukunft angesichts der angespannten Lage das Wohl unserer Kinder über politischen Hickhack steht und wir schneller zu sinnvollen Lösungen kommen“, so Ursula Berner abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Kommunikation Grüne Wien
(+43-1) 4000 – 81814
presse.wien@gruene.at
http://wien.gruene.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.