Wien (OTS) Die Grünen Wien fordern so rasch wie möglich einen Hilfsfonds für Mieter*innen in Not. „Durch die pandemiebedingte Wirtschaftskrise kommen Mieter*innen zusehends unter Druck. Wohnungsverlust ist nicht nur eine Katastrophe für die Betroffenen. Delogierungen sind auch für den öffentlichen Haushalt eine weitaus größere Belastung als zielgerichtete Unterstützungsmaßnahmen zur Verhinderung von Wohnungsverlust“, betont Gemeinderat Georg Prack von den Grünen Wien, der dazu im heutigen Gemeinderat einen Antrag einbringt.

Laut Mietervereinigung sind österreichweit bis zu 17.000 Haushalte von Delogierung bedroht, die Stadt Wien ist hier besonders stark betroffen.

Die Bundesregierung hat mit der Möglichkeit zur Stundung von Mieten und dem Aussetzen der Erhöhung von Richtwert- und Kategoriemietzins, aber auch mit der befristeten Erhöhung von Notstandshilfe und weiteren Unterstützungsleistungen für Arbeitslose wichtige Beiträge zur sozialen Absicherung geleistet. Aber auch die Stadt Wien muss ihrer Verantwortung nachkommen und Mieter*innen in Not helfen. „Es ist die Aufgabe der Stadt Wien an der Seite von Mieter*innen zu stehen, die in der Pandemie unverschuldet in Not geraten sind. Deshalb muss die Stadt in dieser existenziell wichtigen Frage nun ebenso rasch handeln wie bei der Hilfe für die Wiener Gastronomie durch Gastrogutscheine. Ein Hilfsfonds der Stadt Wien für Mieter*innen in Not kann unbürokratisch und rasch ohne hohen Mittelaufwand Elend und Not verhindern“, so Prack.

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