Grüne für eine geregelte und qualifizierte Zuwanderung; Kärntens wirtschaftliches und soziales System muss aufrechterhalten werden

Klagenfurt (OTS) „Im unüberlegten und im Populismus begründeten Affektgeschreibsel scheinen einige PolitikerInnen ihren Blick für das Wesentliche verloren und eine wichtige Unterscheidung vergessen zu haben: Zuwanderung ist nicht gleich Asyl!“, so die Klubobfrau der Grünen im Kärntner Landtag zur aktuellen Zuwanderungsdiskussion.

„Wir Grünen treten für eine geregelte und qualifizierte Zuwanderung ein. Denn ohne diese wird Kärnten bald ziemlich alt aussehen, schließlich werden wir angesichts der aktuellen Bevölkerungsentwicklung in Kärnten unsere sozialen Sicherungssysteme nicht mehr finanzieren können“, so Lesjak und sagt weiter: „Wir müssen vorausschauend agieren. Kärntens Bevölkerung schrumpft und Kärnten droht eine Überalterung. Also sollte jenen Menschen, welche die wirtschaftliche und soziale Sicherheit Kärntens auch in Zukunft aufrechterhalten, Tür und Tor geöffnet werden.“

Lesjak: „Mir stellt sich die Frage, wie jene politischen Parteien, die sich mit aller Vehemenz gegen Zuwanderung sträuben, dem ÄrztInnen- oder Fachkräftemangel entgegenwirken wollen.“ Dem fügt Lesjak abschließend hinzu: „Die Zuwanderung lediglich auf die Asyldebatte zuzuspitzen ist nicht nur oberflächlich, sondern auch brandgefährlich, schließlich geht es hier um die Zukunft unseres Landes und um die Kärntnerinnen und Kärntner.“

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