Tourismusministerin drückt bei der Umsetzung des „Grünen Passes“ aufs Tempo

Wien (OTS) Diese Woche legte die Europäische Kommission einen Entwurf für die Umsetzung des „Grünen Passes“ vor. Wer genesen, geimpft oder getestet ist, soll mit dem „Grünen Pass“ möglichst bald wieder reisen können. Österreich hatte in den letzten Wochen über Bundeskanzler Kurz und Ministerin Köstinger mehrere Vorstöße in diese Richtung gesetzt, die EU-Kommission hatte diese Vorschläge aufgegriffen. Der „Grüne Pass“ soll Impfzertifikate, Testzertifikate und Genesungszertifikate beinhalten und ein Instrument zur Wiedererlangung der Reisefreiheit sein. „Für Österreich gibt es keinen Grund zu warten, wir schaffen daher ehestmöglich die rechtlichen Grundlagen für die Umsetzung.“, so Köstinger.

Tourismusministerin Köstinger drückt nun weiter aufs Tempo und lädt die wichtigsten EU Tourismus- und Herkunftsländer zu einem Gipfel ein, um die weitere gemeinsame Vorgehensweise zu beraten. „Wir wollen den ‚Grünen Pass‘ ehestmöglich einsetzen, je mehr EU-Länder hier an einem Strang ziehen, desto eher kommen wir in die Umsetzung. Die europaweite Gültigkeit und Lesbarkeit dieser digitalen Anwendung ist wesentliche Grundlage.“, so Köstinger weiter. Konkret sollen Spanien, Griechenland, Kroatien, Portugal, Bulgarien, Malta, Zypern, die Slowakei, Dänemark, Deutschland, Italien, Frankreich und eben Österreich an diesem Gipfel teilnehmen.

Am Montag trifft Köstinger mit dem Vizepräsidenten der EU-Kommission, Margaritis Schinas, in Brüssel zusammen, um die nächsten Umsetzungsschritte zu diskutieren. Zudem wird der Austausch mit den unmittelbaren Österreichischen Nachbarstaaten zum „grünen Pass“ intensiviert. „Der ‚Grüne Pass‘ wird nicht nur das Reisen in andere Länder ermöglichen, sondern auch, dass wir in Österreich wieder Gäste empfangen können. Für unsere Tourismus- und Freizeitwirtschaft ist das der ‚Game-Changer‘ für eine sichere Sommersaison.“, schließt Köstinger.

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