Inbetriebnahme von Wehselys Baufiasko weiter fraglich

Wien (OTS) Die Pleiten, Pech und Pannenserie rund ums KH-Nord geht munter weiter. Wie nun bekannt wurde, hat man offenbar bei der Planung der Einfahrt geschlampt und diese zu nieder gebaut, weshalb es dann wieder zu teuren Nachbesserungen kommen musste. Stadt Wien und KAV versuchen sich wie üblich abzuputzen und das zuständige Unternehmen verantwortlich zu machen. „Wann räumt man endlich den Kardinalfehler ein, keinen Generalplaner mit dem Bau beauftragt zu haben“, fragt der freiheitliche Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus. 1,5 Milliarden Euro soll die Großbaustelle bis zur -fraglichen – Inbetriebnahme verschlingen, budgetiert waren ursprünglich 800 Millionen Euro. Zudem ist der tatsächliche Eröffnungstermin immer noch nicht bekannt – angeblich sollen 2018 die ersten Patienten behandelt werden können. „2015 hätte das KH Nord in Betrieb gehen sollen. Dementsprechend werden bzw. wurden in anderen Wiener Spitälern Ambulanzen und Stationen bereits geschlossen, was zu einem gefährlichen Versorgungsengpass bei der Wiener Bevölkerung führt“, ärgert sich Gudenus.

Fakt ist: SPÖ-Stadträtin Wehsely und die gesamte KAV-Führung haben ohne Ende geschlampt. „Ich sehe Bürgermeister Häupl in der Pflicht, hier endlich reinen Tisch zu machen und diese Fehlbesetzung zum Rücktritt zu bewegen, bevor das Wiener Gesundheitssystem endgültig kollabiert“, hält Gudenus an seiner Rücktrittsforderung von Stadträtin Wehsely fest. (Schluss)

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