Grüne Wirtschaft setzt sich für starke Kreativwirtschaft, Rechtssicherheit und faire Bedingungen ein

Wien (OTS) Das Justizministerium hat heute einen Begutachtungsentwurf der Urheberrechtsnovelle vorgelegt. Dieser wurde im Sinne der Umsetzung der europarechtlichen Vorgaben zur Modernisierung des europäischen Urheberrechts entwickelt. Die Grüne Wirtschaft hat sich intensiv in den Erarbeitungsprozess eingebracht, um sicherzustellen, dass die praxisbezogenen Bedürfnisse der Kreativwirtschaft berücksichtigt werden.

Alexander Dumreicher-Ivanceanu, Filmproduzent und Obmann des Fachverbands Film- und Musikwirtschaft: „Die Verhandlungen waren aus unserer Sicht ein Erfolg. Der neue Entwurf stellt insbesondere sicher, dass der Film-Kollektivvertrag weiterhin volle Gültigkeit haben wird und Rechteübertragungen im Rahmen des Kollektivvertrags vollinhaltlich gültig bleiben. Damit schafft der Entwurf Rechtssicherheit und stärkt die Sozialpartnerschaft, die in unserer Branche und insbesondere bei Kinofilm- und TV-Produktionen einen hohen Wert hat.“

Georg Tomandl, Ton- und Musikproduzent und stellvertretender Obmann des Fachverbands Film- und Musikwirtschaft: „Der nun vorliegende Entwurf bietet nach aller Kontroversität, die im Vorfeld geherrscht hat, die Basis für eine konstruktive Zusammenarbeit der Labels und Artists. Die Ausgestaltung der Plattformhaftung durch differenziertes ‘Preflagging’ berücksichtigt die Bedürfnisse der Musikbranche, ohne dass dabei eine Einengung der Meinungsfreiheit auf großen Sharingplattformen zu befürchten ist.“

Sonja Franzke, Buchproduzentin und Mitglied des erweiterten Präsidiums der WKO: „Als Vertreterin der Buchbranche war und ist es mir wichtig, dass die Vergütung sowohl für Autor:innen als auch Verlage fair und angemessen ist. Sie soll beide an einem gemeinsamen Erfolg teilhaben lassen und Mut für Neues ermöglichen.

Nach durchaus anspruchsvollen Verhandlungen konnte ein guter Kompromiss gefunden werden, der allen Anspruchsgruppen bestmöglich entgegenkommt. Dafür haben wir uns engagiert.“, so Sabine Jungwirth, Bundessprecherin der Grünen Wirtschaft, abschließend.

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