Wien (OTS) Zehn Tage vor der Wahl, hat eine „unheilige Allianz“ von ÖVP, SPÖ und FPÖ im Parlament die mit Ende 2013 ausgelaufene alte Hacklerregelung wiederbelebt. Demnach können ab dem Jahr 2020 Männer (ausgenommen Beamte) mit 62 abschlagsfrei in Frühpension gehen, sofern sie 45 Versicherungsjahre angesammelt haben. Frauen sind nicht betroffen, für sie gilt noch das niedrigere Pensionsantrittsalter.

„Kosten wird die Sache im kommenden Jahr bis zu 380 Millionen Euro, 2021 dann schon bis zu 390 Millionen Euro“, warnt Brigitta Schwarzer, Geschäftsführerin der unabhängigen Governance & Compliance-Plattform INARA vor der folgenschweren Belastung des staatlichen, umlagefinanzierten Pensionssystems. 2020 Jahr werden in Österreich rund 70.000 Menschen ihren gesetzlichen Ruhestand antreten, rund 6.900 Männer könnten nach SPÖ-Schätzung von der Hacklerregelung neu profitieren. Durch diesen Gesetzesbeschluss wird sich der schon jetzt vorhandene Facharbeitermangel weiter verschärfen.

„Wenn man sich schon die neue Hacklerregelung Millionen kosten lässt, sollte im Gegenzug auch für die Frauen Geld im Budget Geld locker gemacht werden,“ fordert Schwarzer. Und zwar genau für jene Frauen, die darauf vertraut hatten, dass für ihre Pension nur die 15 Jahre mit dem besten Einkommen zählen werden. Deren Durchrechnungszeiträume schrittweise von 15 auf 40 Jahre (bis 2028) erhöht werden, was ihnen Pensionsverluste von bis zu 50 Prozent beschert.

Mehr zum bitteren Beigeschmack des teuren Wahlzuckerls auf www.inara.at, der Informations- und Serviceplattform für Führungskräfte.

INARA GmbH
Dr. Brigitta Schwarzer, MBA, geschäftsführende Gesellschafterin
www.inara.at

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Julia Kistner

KisMed
Kistner Medien
julia@kismed.eu
Dorfstrasse 26, A-2286 Haringsee
Tel. +43 680 2069399

[ad_2]

Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.