Grüne: Weltklimarat zeigt dramatischen Blick in die Zukunft, dürfen nicht in steinzeitlicher Vergangenheit alter Politik hängen bleiben

Wien (OTS) „Alle Entscheidungsträger*innen weltweit haben die historische Verantwortung, jetzt an mutigen und umfassenden Maßnahmen zum Schutz unseres Klimas mitzuwirken. Alles andere ist ein Verbrechen an zukünftigen Generationen. Die Zeit des Bremsens und Blockierens muss jetzt auch in Österreich endgültig vorüber sein“, findet Lukas Hammer, Klimaschutzsprecher der Grünen und Vorsitzender des Umweltausschusses, deutliche Worte zum am heutigen Montag veröffentlichten Bericht des IPCC. „Der Bericht des IPCC bestätigt auf dramatische Weise, was jeder und jede von uns diesen Sommer beobachten kann: Die Klimakrise bedroht den Fortbestand unserer Zivilisation so wie wir sie kennen”, sagt Hammer.

Vor dem Hintergrund der immer alarmierender werdenden Berichte der führenden Klimawissenschaft erachtet Hammer auch die letzten Diskussionen rund um die Klimapolitik hierzulande als überflüssig: „Die Chance, das so wichtige 1,5 Grad Ziel zu erreichen, schwindet mit jedem Tag, an dem wir zu wenig tun. Es gilt jetzt konsequent das Regierungsprogramm auf dem Weg zur Klimaneutralität 2040 weiter abzuarbeiten, dabei darf es keine Denkverbote geben. Lassen wir altes Denken hinter uns, richten wir den Blick in die Zukunft und lösen uns von steinzeitlicher Politik der fossilen Vergangenheit.“

Hammer verweist auf die traurige Botschaft der Wissenschafter*innen, dass das Klima leider nie wieder so wie früher werden wird. Die bisher in die Luft geblasenen Treibhausgase haben bereits eine Erderhitzung verursacht, die nicht mehr umzudrehen sei. „Unsere historische Verantwortung ist es allerdings, eine weitere Erhitzung zu verhindern, die zu einer kompletten Katastrophe führt“, sagt Hammer und weiter: „Wohl niemandem ist die existentielle Gefahr unserer Klimakrise stärker bewusst als den Menschen aus unterschiedlichsten Themenfeldern, die sich tagtäglich wissenschaftlich mir der Klimakrise auseinandersetzen. Welche Menschen wären wir, würden wir nicht auf ihre Alarmrufe hören?“

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