Am 10. Juni um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) Silvana Meixner präsentiert im ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 10. Juni 2018, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Medizin für Nichtversicherte

„Man kann einen Menschen mit einer feuchten Wohnung genauso töten wie mit einer Axt“, mahnt Armutsexperte Martin Schenk von der Diakonie. Die Anzahl der nichtversicherten Patienteninnen und Patienten wird in Österreich immer mehr, weil auch die Armut steigt. In der Wiener AmberMed-Ambulanz, einer medizinischen Einrichtung der Diakonie und des Roten Kreuzes, wurden im vergangenen Jahr 3.543 Patientinnen und Patienten gratis behandelt und mit Medikamenten versorgt. Die Betroffenen sind Migrantinnen, Migranten und Asylwerber/innen, aber auch österreichische Staatsbürger/innen. Wie mit Hilfe von AmberMed die Integration der nichtversicherten Patienteninnen und Patienten in unser Gesundheitssystem gelingen kann, zeigt Čedomira Schlapper, die heute für einen „Report“-Beitrag einen CIVIS Fernsehpreis in der Kategorie „Magazine“ erhalten hat, mit einer Reportage.

Dschihad und Mudschahed

Dschihad und Mudschahed sind Begriffe, die von vielen Menschen mit Terror und brutalen Kriegern assoziiert werden. Im arabischen Sprachraum ist Dschihad jedoch ein durchaus geläufiger Name und beschreibt im religiösen Sinne eine „Anstrengung“. Und Mudschahed ist jemand, der sich „um einen Weg bemüht“. Ajda Sticker hat sich mit zwei gleichnamigen jungen Männern, die sehr unterschiedlich mit ihren Vornamen umgehen, unterhalten. Während sich der eine nur mehr mit Müco vorstellt, hat der andere aus Erfahrungen mit seinem Vornamen ein Monodrama mit dem Titel „My Jihad“ gemacht.

Weitblicke – Franz Schuh

Franz Schuh ist einer von Österreichs renommiertesten Philosophen. Für die „Heimat Fremde Heimat“-Reihe „Weitblicke“ denkt der Wiener über den erstarkenden Nationalismus in seiner Stadt und auf der Welt nach. Die Kinder der Migranten würden heute, weil stigmatisiert wie ehemals die Wiener Arbeiterkinder, in die Hände von Extremisten getrieben. Weiters erklärt Franz Schuh Formen des Widerstandes und bewertet die Rolle der 68er-Bewegung bei der Bewältigung des faschistoiden Erbes Österreichs.

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