Am 14. Jänner um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) Silvana Meixner präsentiert im ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 14. Jänner 2018, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Vergewaltigung – Eine Afghanin kämpft um Schutz und Asyl

Seit November 2015 lebt Zahra, die in Afghanistan von zwei Taliban-Kämpfern vergewaltigt wurde, mit ihrer Mutter und der jüngeren Schwester in Wien. Obwohl die heute 22-jährige Asylwerberin Opfer einer Vergewaltigung ist, bleibt ihr in Österreich das Recht auf Asyl verwehrt. Der Grund: Sie habe beim Interview ihre Vergewaltigung „völlig emotionslos“ geschildert und wurde deshalb als nicht glaubwürdig eingestuft. Dabei soll Emotionslosigkeit eines der üblichen Reaktionsmuster nach traumatisierenden Erlebnissen sein, kritisieren Psychotherapeuten. Čedomira Schlapper berichtet.

Lehrausbildung – Interesse für fünf Lehrberufe

Etwa 40 Prozent aller 15-Jährigen beginnen nach Beendigung der Pflichtschule eine Lehre. Doch obwohl die Anzahl der Berufe ständig steigt, verzeichnen – betrachtet man die Statistik der gefragtesten Lehrberufe – die Klassiker unter den Berufen den größten Zulauf. Das liegt u. a. auch daran, dass die Schüler und ihre Eltern nicht ausreichend über die vielfältigen Möglichkeiten der heutigen Arbeitswelt Bescheid wissen. Rund 40 Prozent der Lehrstellensuchenden interessieren sich überwiegend für fünf Lehrberufe. Hier ist die Nachfrage viel größer als die angebotenen Lehrstellen. Im Jahr 2017 verzeichnete das AMS knapp 50.000 Zugänge von lehrstellensuchenden Personen für etwas weniger als 29.000 Stellen. Was die Vermittlung von jungen Menschen zusätzlich erschwert, sind regionale Unterschiede in Bezug auf das Angebot. Mehmet Akbal berichtet.

Turban-Designerin – Bei Blanka Slak Rupnik dreht sich alles um den Turban

Seit Herbst vorigen Jahres ziert die noble Bognergasse in der Wiener Innenstadt ein kleines Geschäft. Es gehört der gebürtigen Slowenin Blanka Slak Rupnik, die nach Wien kam, um hier ihre eigenen Modeaccessoires für Frauen zu verkaufen. Frau Slak Rupnik spezialisiert sich auf Turbane, die seit etwa 100 Jahren auch in Westeuropa getragen werden und mittlerweile ein Luxussymbol geworden sind. Dalibor Hýsek hat die Jungunternehmerin besucht.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.