Salzburg/Graz (OTS)

  • UNITO-Gruppe springt ein, wo Stationärhandel aufgrund des strengen Corona-Lockdowns Bedarf zurzeit nicht decken kann, und wächst im Living-Segment weiterhin extrem stark.
  • Logistik, Kundenservice und Dienstleister arbeiten aktuell auf Hochtouren, um trotz erwarteter Paketflut Weihnachtssendungen für Kund*innen zeitgerecht abwickeln zu können.
  • Größter heimischer E-Commerce-Player bedankt sich mit über Empfehlung der Sozialpartner hinausgehender Prämie bei Mitarbeiter*innen für persönlichen Einsatz im Corona-Jahr.

Ja, es ist wenig überraschend, dass Österreicher*innen aufgrund der Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Einschränkungen für den stationären Handel mehr als jemals zuvor online kaufen. Aber nein, von dieser Entwicklung profitieren nicht nur internationale Riesen: Der heimische Onlinehandel springt, vor allem in der Vorweihnachtszeit, bei Bedürfnissen ein, die der stationäre Handel zurzeit nicht decken kann – und legt so ebenfalls massiv zu. Aber was bedeutet das konkret in Zahlen für die UNITO (mit Marken wie OTTO, UNIVERSAL, QUELLE, LASCANA größter heimischer E-Commerce-Player)? Im direkten Warengeschäft mit Kund*innen in Österreich beträgt der Umsatzzuwachs für die Black Week 66,1 Prozent im Vorjahresvergleich [1] – beim Gruppenumsatz für den gesamten DACH-Raum wächst man sogar um 72 Prozent. Der seit Ausbruch der Corona-Pandemie verzeichnete deutliche Zuwachs im Living-Segment (Möbel, Haushaltswaren, Heimtextilien) ist ungebrochen: Österreicher*innen tätigen während der Black Week in diesem Sortimentsbereich um 158 Prozent mehr Bestellungen als im Vorjahresvergleich. Aktuell legen aber auch jene Artikelgruppen stark zu, bei denen man die Rolle des Bedarfsdeckers in der Vorweihnachtszeit übernimmt: Bei Saisonartikeln mit und ohne Stecker (z. B. Lichterketten, LED-Sterne, Windlichter) ist eine Steigerung der Bestellungen um 174 Prozent im Vorjahresvergleich zu verzeichnen, bei Backutensilien sogar um 200 Prozent. „Es freut mich, dass wir dafür sorgen können, dass zum Beispiel Backen und Dekorieren trotz des geschlossenen Stationärhandels im heurigen Advent nicht ausfallen müssen. Und wir mögen zwar Routiniers in der Online-Branche sein, grundsätzlich kann aber jeder österreichische Händler von dieser Phase profitieren – wenn er nur will und sein Geschäftsmodell an die aktuellen Gegebenheiten anpasst“, erklärt Mag. Harald Gutschi, Sprecher der UNITO-Geschäftsführung. Der Tatsache, dass man aufgrund des Geschäftsfeldes um so vieles besser durch dieses derart fordernde Jahr kommt als andere Branchen, andere Unternehmen, ist man sich mehr als bewusst – und begegnet den aktuell so erfreulichen Umsatz-Zahlen dementsprechend mit Dankbarkeit und Respekt.

Heimisch und menschlich

Erfreut zeigt man sich bei der Unternehmensgruppe mit Sitz in Salzburg und Graz aber auch über die Tatsache, dass sich die Kund*innen mit einem Kauf bei UNITO-Marken bewusst gegen Auslandsabfluss entscheiden. Mag. Harald Gutschi dazu: „Offensichtlich zeigen die Aufrufe von Wirtschaftsministerium, Wirtschaftskammer und Handelsverband, Online-Euros im Land auszugeben, Wirkung. Es ist schön zu sehen, dass unsere Kund*innen uns als heimischem Unternehmen ihr Vertrauen schenken – und Wert auf Onlinehändler mit Gesicht legen. Wenn Kund*innen eine Frage an uns haben, bekommen sie die Antwort in unserem Kundenservice von einem Menschen.“

Intern und extern

Für die zu erwartende Flut an Aufträgen bis Weihnachten fühlt man sich bei allen UNITO-Marken gut gerüstet. Und das trotz der beachtlichen Sendungsmengen, die bereits jetzt bewegt werden: Alleine in der konsumkräftigen Periode rund um Black Friday und Cyber Monday gingen 360.000 UNITO-Pakete an Kund*innen im gesamten DACH-Raum. Das entspricht einem Zuwachs von 62 Prozent im Vorjahresvergleich. In internen Bereichen wie eben der Logistik und dem Kundenservice, aber auch bei der Zusammenarbeit mit Dienstleistern wie der Österreichischen Post wird mit Hochdruck daran gearbeitet, das Christkind bestmöglich zu unterstützen. „Wir haben unsere Hausübungen gemacht, sind so gut vorbereitet wie nie zuvor und zuversichtlich, das Weihnachtsgeschäft auch angesichts der aktuellen Volumina gut abwickeln zu können“, bestätigt Gutschi.

Dankbar und wertschätzend

Dankbarkeit empfindet man bei UNITO aber nicht nur für den Geschäftsverlauf und das Vertrauen der Kund*innen. In einem Jahr, in dem sich die Arbeitswelt stark verändert, Flexibilität gefragter ist denn je, bedankt sich die Unternehmensgruppe vor Weihnachten bei seinen rund 470 Mitarbeiter*innen an den Standorten in Graz und Salzburg mit Gutscheinen im Gesamtwert von 156.000 Euro. „Als Geschäftsführung ist es uns ein Anliegen, für den persönlichen Beitrag, den jeder geleistet hat und leistet, Wertschätzung zu zeigen – und betragsmäßig mehr zu tun als die von den Sozialpartnern für den Handel empfohlene Corona-Prämie von 150 Euro“, ergänzt Geschäftsführer-Sprecher Gutschi.

Zusätzliche Informationen, Bilder sowie Logos finden Sie online unter www.unito.at/presse.

Die UNITO erzielt im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 (1. März 2019 bis 29. Februar 2020) einen Gesamtumsatz von 365 Millionen Euro. Die Unternehmensgruppe hat mehr als 3,8 Millionen Kund*innen (Stand 30. November 2020), an den Standorten in Salzburg und Graz arbeiten rund 470 Menschen. Wichtigste Märkte für die UNITO sind Österreich, die Schweiz und Deutschland (DACH-Raum), in denen man mit den E-Commerce-Marken OTTO, UNIVERSAL, QUELLE, ACKERMANN und LASCANA aktiv ist. Die UNITO Versand & Dienstleistungen GmbH zählt als Tochterunternehmen der Baur-Gruppe zur weltweit agierenden Hamburger Otto Group.


[1] Vergleichszeitraum für alle Black-Week-Angaben: 18.11. bis 2. 12. 2019 bzw. 16.11 bis 30.11.2020

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