ÖVP-Technologiesprecherin in der Aktuellen Stunde des Nationalrats

Wien (OTS) “Der technologische Wandel ist vielfältig, weitreichend und trifft viele unserer Lebensbereiche. Ich sehe ihn als eine Chance, die wir ergreifen müssen. Die Politik muss hier entsprechend handeln und die richtigen Rahmenbedingungen schaffen, damit der Standort Österreich profitieren kann. Es gilt dabei auch, den Bedarf von morgen zu berücksichtigen”, hob heute, Mittwoch, ÖVP-Technologiesprecherin Eva-Maria Himmelbauer BSc. in der Aktuellen Stunde des Nationalrats hervor. Sie wies dabei auf den Breitbandausbau und künftige Entwicklungen wie 5G hin. Die Abgeordnete nannte zudem die im November beschlossene “Open Innovation Strategie”, die Stärkung der Grundlagenforschung sowie das Start up-Paket für Jungunternehmer als wichtige Maßnahmen in diesem Bereich.

Nicht nur die Wirtschaft, auch die Arbeit veränderte sich insgesamt und damit auch die Berufsperspektiven. “Lebenslanges Lernen ist keine leere Floskel, sondern ist ein wichtiger Teil auf unserem beruflichen Weg”, so die Abgeordnete. Dazu gehöre auch mehr Flexibilität am Arbeitsplatz – und zwar von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite, wies Himmelbauer darauf hin, dass es die Digitalisierung ermögliche, standortunabhängig mit Mitarbeitern oder Kunden in Kontakt zu treten.

“Wenn wir über technologischen Wandel und Digitalisierung sprechen, dann müssen wir auch über Bildungsmaßnahmen sprechen”, verwies Himmelbauer auf einen Entschließungsantrag, der heute noch beim Kapitel Bildung diskutiert werde. Konkret soll eine Digitalisierungsinitiative den Erwerb und die Festigung digitaler Kompetenzen fördern und den Ausbau der technischen Infrastruktur intensivieren. “Wir brauchen diese Kompetenzen, um den technologischen Wandel selbst mitzugestalten. Die IT-Branche wächst doppelt so schnell wie die Gesamtwirtschaft. Daher haben wir gerade auf diesem Sektor einen großen Fachkräftemangel.”

Vielfach hätten die Menschen auch Angst vor dieser Veränderung und würden fürchten, Verlierer des Wandels zu sein. Dem müsse man entgegentreten. Zwar seien in den Jahren 1999 bis 2010 zehn Millionen Arbeitsplätze in der EU weggefallen, 20 Millionen neue seien aber entstanden. “Schon diese Zahlen zeigen, dass wir keine Angst vor der Fortschreitenden Technologisierung haben brauchen. Im Gegenteil, sie bringt Wertschöpfung, sie bringt Arbeitsplätze. Diese Chance müssen wir nützen”, so Himmelbauer abschließend.
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