Wien (OTS/SK) Anlässlich des Hiroshima-Gedenktags am 6. August betont SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler: „Die Atombombenabwürfe in Hiroshima und Nagasaki müssen uns damals wie heute eine Mahnung sein, wie wichtig es ist, die weltweite Abrüstung wie auch den Ausstieg aus der Kernenergie voranzutreiben. Niemals wieder darf sich das Leid von Hiroshima und Nagasaki wiederholen!“ Das UN-Abkommen zum Verbot von Atomwaffen, das Anfang Juli von 122 UN-Mitgliedern beschlossen wurde, sei ein wichtiger Schritt in Richtung einer Welt ohne Atomwaffen, allerdings haben die Atommächte, darunter die USA, Russland und Frankreich, die Verhandlungen boykottiert. „Das zeigt: Wir müssen unsere Bemühungen für nukleare Abrüstung fortsetzen. Denn weltweit werden immer noch zehntausende atomare Sprengkörper gelagert“, so Niedermühlbichler am Samstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer plädiert dafür, die richtigen Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen: „Das unsagbare menschliche Leid durch die Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki muss ein Auftrag sein, sich für eine Welt frei von Krieg und Massenvernichtungswaffen einzusetzen. Abrüstung und Rüstungskontrolle unter der Ägide der Vereinten Nationen müssen mit allem Nachdruck verfolgt werden.“ Daran führe im Sinne einer friedlicheren Welt kein Weg vorbei.

Niedermühlbichler würdigt das Engagement der Wiener Friedensbewegung und der Hiroshima-Gruppe Wien gegen die Entwicklung und den Gebrauch von Atomwaffen und für den Ausstieg aus der Kernenergie: „Wir sind dankbar, dass sich die Wiener Friedensbewegung unermüdlich für eine Welt ohne Krieg und ohne atomare Bedrohung engagiert und gemeinsam mit der Hiroshima-Gruppe Wien alljährlich eine Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer der Atombombenabwürfe organisiert.“ 

Am 6. August 2017 jährt sich der Atombombenabwurf der amerikanischen Streitkräfte auf die japanische Stadt Hiroshima zum 72. Mal. Drei Tage später, am 9. August 1945, wurde auch über Nagasaki eine Atombombe abgeworfen. Zum ersten Mal kamen atomare Massenvernichtungswaffen zum kriegerischen Einsatz und löschten hunderttausende Menschenleben aus, heute noch sterben Menschen an den Spätfolgen.

     SERVICE: Auf der Website der Wiener Friedensbewegung unter http://www.hiroshima.at/ stehen Infos zu Gedenkveranstaltungen sowie Grußbotschaften anlässlich des Hiroshima-Gedenktags u.a. von Bundeskanzler Christian Kern zum Nachlesen zur Verfügung. 

(Schluss) bj/dst

 

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