Wien (OTS) Mit etwa 14 Millionen Angehörigen bilden Rom*nja und Sinti*zze größte ethnische Minderheit Europas. Seit ca. 600 Jahren leben wir in Österreich, seit 1993 als anerkannte Volksgruppe. Die Geschichte der Rom*nja und Sinti*zze ist von jahrhundertelanger Diskriminierung und Verfolgung geprägt. Während des 2. Weltkrieges wurde eine halbe Million Rom*nja und Sinti*zze von den Nazis ermordet. Trotz der jahrhundertelangen Diskriminierung haben Rom*nja und Sinti*zze die Kultur und Gesellschaft Europas stark geprägt und mitgestaltet.

Vor 50 Jahren, am 8. April 1971, versammelten sich 23 Rom*nja-Vertreter*innen aus 9 Staaten in London, zum 1. Weltkongress der Roma, um über wichtige sozio-kulturelle Fragen und Belange der Ethnie zu diskutieren. Ziel des Roma Weltkongresses war es, auf die Lage der Rom*nja und Sinti*zze aufmerksam zu machen, ein eigenes Narrativ zu prägen und die Diversität und Kultur der Rom*nja und Sinti*zze zu fördern und zu feiern. Seit 1990 wird dieser Tag offiziell als Internationaler Tag der Rom*nja und Sinti*zze begangen.

Am 8. April 2021 wurde der erste Jugendverein der Rom*nja und Sinti*zze in Österreich gelauncht: Die Hochschüler*innenschaft Österreichischer Roma und Romnja. Die HÖR ist eine politische und soziale Interessensvertretung für Rom*nja-Hochschüler*innen. Die HÖR will organisieren, bilden, fördern und unterstützen. Wir wollen eine Perspektive der Rom*nja und Sinti*zze in die österreichische Öffentlichkeit bringen und aktiv gegen Antiziganismus auftreten.

Der Vorstand der Hochschüler*innenschaft Österreichischer Roma und Romnja:

Sladjana Mirković, BA
Samuel Mago
Saska Dimic
Laura Darvas
Benjamin Hess
Mag. Katharina Graf-Janoska, BA

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