Salzburger Erzbischof würdigt Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung

Salzburg (KAP) Der Salzburger Erzbischof Franz Lackner hat allen Helferinnen und Helfern gedankt, die sich in der aktuellen Hochwasserkatastrophe engagieren. Auch wenn durch Schutzsysteme Schlimmeres verhindert werden konnte, “mussten wir ohnmächtig zusehen, wie sich das Wasser mit aller Gewalt Raum nahm”, so Lackner in einer Stellungnahme am Montag. Hoffnung mache aber die große Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung: “Allen Helferinnen und Helfern ein herzliches Vergelt’s Gott für die Abwehr größerer Schäden und für die Unterstützung der so plötzlich in Not geratenen Menschen.”

In der vergangenen Woche “haben uns schockierende Meldungen über unbeschreibliche Zerstörung und Verwüstung, ja sogar zahlreiche Todesopfer in anderen europäischen Ländern erreicht”, so Lackner weiter. Nun habe der Starkregen auch in der Erzdiözese Salzburg für große Schäden u. a. in Hallein, Mittersill und Kufstein gesorgt. Der östliche Teil Tirols gehört zur Erzdiözese Salzburg.

Er lade alle Gläubigen ein, so der Erzbischof, “im persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet, alle Betroffenen und Helfenden dem Schutz des barmherzigen Schöpfergottes anzuvertrauen”.

In der Stadt Hallein laufen derweil die Aufräumarbeiten nach der Sturzflut am Samstagabend weiter auf Hochtouren. Auch am Montag war das ganze Ausmaß des Schadens noch nicht abschätzbar. Am Montagvormittag konnten noch immer 50 Personen nicht in ihre Häuser und Wohnungen, wobei 30 davon nur vorsorglich evakuiert worden waren, weil im Ortsteil Gamp die Gefahr von Muren noch nicht gebannt ist, wie die APA berichtete.

In Kufstein waren am Montag noch rund 100 Feuerwehrleute unter anderem mit dem Auspumpen von Kellern und Tiefgaragen beschäftigt. Die Überflutungen in der Innenstadt betrafen vorwiegend Keller, Tiefgaragen sowie ebenerdige Geschäftslokale. Vermurungen und Überschwemmungen gab es vereinzelt über ganz Tirol verteilt, der Schwerpunkt war aber eindeutig in den Bezirken Kufstein und Kitzbühel.

Die Caritas Salzburg hat inzwischen Soforthilfemaßnahmen gestartet und bittet dringend um Spenden. In der Region Hallein, im Oberpinzgau und in Kufstein seien schon jetzt etwa 200 Haushalte bekannt, die Hilfe benötigen würden, so die Salzburger Caritas in einer Aussendung am Montag. Über die regionalen Caritas-Zentren werde gerade gemeinsam mit den Gemeinden und Pfarren der Bedarf an Hilfe abgeklärt.

((ende)) GPU/HKL
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