SPÖ-Frauen unterstützen Forderung von Opferschutzeinrichtungen nach Austausch und Vernetzung mit Einrichtungen, die Täterarbeit leisten

Wien (OTS/SK) Anlässlich der seit gestern in Kraft getretenen verpflichtenden Täterberatung kritisiert SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner die „vielen offenen Fragen und Unklarheiten“. „19 Femizide, 26 Mordversuche – Österreich hat ein Problem mit Männergewalt. Dieses Problem kann man nur unter Beteiligung aller Expert*innen lösen“, so Holzleitner, die die verpflichtende Täterarbeit grundsätzlich als positiv bewertet. Die SPÖ-Frauenvorsitzende unterstützt die Forderung der Opferschutzeinrichtungen nach Austausch und Vernetzung mit den Einrichtungen, die Täterarbeit leisten sollen. „Der Austausch zwischen Opferschutzeinrichtungen und Täterarbeit ist dringend notwendig, um die gefährdeten Frauen bestmöglich zu schützen“, so Holzleitner. ****

Die 19 Femizide in Österreich müssen Anlass genug sein, die Warnungen und Appelle der Gewalt- und Opferschutzeinrichtungen ernst zu nehmen. Die SPÖ-Frauenvorsitzende wiederholt ihre Forderung nach 228 Millionen Euro für die Umsetzung der Istanbul Konvention und zusätzlichen 3000 Mitarbeiter*innen im Opferschutzbereich. „Kosmetische Änderungen verhindern keinen Frauenmord. Fallkonferenzen müssen wieder regelmäßig, Sensibilisierungsschulungen für die Exekutive und in der Justiz stattfinden. Nur so können wir weitere Femizide verhindern“, so Holzleitner. (Schluss) ls

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