Corona-Zahlen rechtfertigten derzeitige Lockerungen im Non-Food Handel und reduzieren Kollateralschäden. Dauerhaftigkeit der Maßnahmen essenziell.

Wien (OTS) Wir begrüßen die Lockerung der Maskenpflicht im Handel ab 22. Juli, da es die virologische Situation zulässt. Zwar unterstützt der Handelsverband die Politik dabei Lockerungen umzusetzen, jedoch darf die dabei so wichtige Dauerhaftigkeit der Maßnahmen nicht außer Acht gelassen werden. Denn die Wirtschaft braucht ein gewisses Maß an Planbarkeit und Dauerhaftigkeit. Auch die Gewöhnungseffekte der Konsument:innen müssen mitbedacht werden, ansonsten kommt es zwangsläufig zu Verwerfungen, was bereits die erste Rückkehr zur Maskenpflicht im vergangenen Herbst gezeigt hat.

Für langfristigen Wegfall der Maskenpflicht höhere Durchimpfrate notwendig

Der Wegfall der Maskenpflicht ist für den Handelsverband in dieser Phase die logische Konsequenz. Damit wird auch die Belastung für die Mitarbeiter:innen reduziert. Zudem ist der Handel, wie zahlreiche Studien belegen, kein Corona-Hotspot. Um den Wegfall der Maskenpflicht im Handel nachhaltig abzusichern, braucht es jedoch eine höhere Durchimpfungsrate. Bisher erhielten 63,02% der impfbaren Bevölkerung mindestens eine Corona-Schutzimpfung. Der Handelsverband fordert weiterhin positive Anreize, wie Impfgutscheine, um eine größtmögliche Resilienz aufzubauen.

Differenzierung zwischen Non-Food Handel und Geschäften des täglichen Bedarfs vorerst sinnvoll

Für den Handel ist klar, bezüglich der Maskenpflicht derzeit zwischen Geschäften zu unterscheiden, wo man hingehen muss oder kann. Aus diesen Gründen braucht es stärkere Anreize, um die Durchimpfungsrate weiter zu steigern. Der Lebensmittelhandel hat durch die Erstausstattung der Bevölkerung mit Masken bereits im 1. Lockdown bewiesen, dass die Gesundheit der Bevölkerung an erster Stelle steht und er wird auch weiterhin ein Ort sein, an dem sich auch vulnerable Personengruppen zu jeder Zeit aufhalten können. Daher trägt der Handelsverband die Entscheidung, die Maskenpflicht vorerst nur im Non-Food fallen zu lassen, mit.

Umsatzanstieg von 10% im Sommer erwartet

Durch den Lockerungsschritt am 22. Juli erwartet die Handelsbranche einen Umsatzanstieg von 10% sowie eine Umsatzstabilisierung in den schwächeren Sommermonaten, da die Barriere zwischen Kund:innen und Mitarbeiter:innen im beratungsintensiven Retail-Sektor wegfällt. Einen fünften harten Lockdown mit Geschäftsschließungen darf es unter keinen Umständen geben, dies würden die österreichischen Einzelhändler:innen finanziell nicht überstehen. Vor allem, da derzeit knapp jede:r 2. Händler:in mit weiteren Umsatzverlusten zum Vorjahr rechnet.

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