Hohe Steigerungsraten bei Wohnbaufinanzierungen und im Wertpapiergeschäft

Linz (OTS) Die HYPO Oberösterreich blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr 2021 zurück. Der Halbjahresüberschuss vor Steuern stieg auf 14,9 Millionen Euro (30.06.2020: – 4,0 Millionen Euro). Das Ergebnis liegt damit auch fast 20 Prozent über dem Vor-Corona-Niveau (30.06.2019: 12,5 Millionen Euro). Zurückzuführen ist das auf eine sehr gute operative Geschäftsentwicklung sowie auf positive Bewertungseffekte aufgrund der sich erholenden Wirtschaft. „Wir hatten in den ersten sechs Monaten bei den privaten Wohnbaufinanzierungen und im Wertpapiergeschäft sowie bei der Finanzierung von heimischen Klein- und Mittelbetrieben außergewöhnlich hohe Steigerungsraten“, betont HYPO Generaldirektor Klaus Kumpfmüller. Die Bilanzsumme blieb stabil bei 7,8 Milliarden Euro.

Auch im ersten Halbjahr 2021 hat die HYPO Oberösterreich ihre Position als Wohnbaubank Nummer Eins im Bundesland weiter festigen können. Fast 70 Prozent des gesamten Finanzierungsvolumens entfallen quer über alle Marktsegmente auf den Bereich Wohnbau (rund 4 Milliarden Euro). Vor allem das Geschäft mit privaten frei finanzierten Wohnbaufinanzierungen ist dabei äußerst erfolgreich verlaufen. In den ersten sechs Monaten konnte ein Neuvolumen von fast 113 Millionen Euro erzielt werden. Das ist ein Plus von 20 Prozent im Vergleich zum ersten Halbjahr 2020 und liegt damit auch deutlich über dem Branchendurchschnitt. Ebenso erfreulich entwickelte sich die Finanzierungsleistung bei den Klein- und Mittelbetrieben. Hier stieg das Ausleihungsvolumen in den ersten sechs Monaten 2021 um 16 Prozent auf rund 390 Millionen Euro. „In dieser für Oberösterreichs Wirtschaft so wichtigen Zielgruppe wollen wir in Zukunft noch weiter wachsen“, erklärt Kumpfmüller.

Geringes Risiko

Herausragend ist nach wie vor das im österreichweiten Vergleich geringe Risiko im Ausleihungsgeschäft. Die bilanzierten Risikovorsorgen betragen zum 30. Juni 2021 lediglich 12,1 Millionen Euro (31.12.2020: 13,4 Millionen Euro). Die aussagekräftige NPL-Ratio (Non performing loans) betrug zum Halbjahr 2021 nur 0,32 Prozent (31.12.2020: 0,41 Prozent). Dies stellt unter den österreichischen Universalbanken weiterhin einen Spitzenwert dar.

Deutliche Steigerung bei Zins- und Provisionserträgen

Die gute operative Geschäftsentwicklung zeigt sich auch deutlich an den Steigerungen der Zins- und Provisionserträge. Die gute Kreditproduktion bei den langfristigen Ausleihungen führte trotz des weiterhin niedrigen Zinsumfeldes zu einem gestiegenen Zinsergebnis. Der Zinsüberschuss vor Risikovorsorge erhöhte sich um 7,1 Prozent auf 29,4 Millionen Euro (30.06.2020: 27,5 Millionen Euro). Die gute Entwicklung im Provisionsgeschäft der letzten Jahre hat sich auch im ersten Halbjahr 2021 weiter fortgesetzt. Das Provisionsergebnis stieg um fast 20 Prozent auf 8,4 Millionen Euro (30.06.2020: 7,0 Millionen Euro). Hauptverantwortlich dafür war ein ausgezeichnetes Wertpapiergeschäft mit einer Steigerung der Provisionen um fast 38 Prozent. „Stark nachgefragt waren und sind vor allem Aktien und Wertpapierfonds. Bei den Investmentfonds sehen wir einen sehr starken Trend zu nachhaltigen Fonds“, erläutert HYPO Generaldirektor Klaus Kumpfmüller.

Gutes Jahresergebnis wird erwartet

Mit der positiven operativen Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr ist der Grundstein für ein erfolgreiches Jahresergebnis 2021 gelegt. „Sollten die volkswirtschaftlichen Faktoren weiterhin ebenfalls positiv bleiben, dann erwarten wir für 2021 ein Ergebnis das deutlich über dem Ergebnis aus dem Jahr 2020 zu liegen kommen sollte“, betont Kumpfmüller.

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