Religionsgemeinschaften sollen verstärkt für Frieden eintreten

Wien (OTS) Ereignisse wie der Anschlag auf eine koptische Kirche in Kairo, das Morden in Aleppo und anderen Gegenden Syriens und im Irak, zeigen die verheerenden Folgen verfehlter Politik und moralischer Unverbindlichkeit. Angesichts dieser unfassbaren Gräuel können und dürfen Religionsgemeinschaften nicht schweigen. Vielmehr ist es ihre Aufgabe gemeinsam ihre Stimme zu erheben, um dem Blutvergießen ein Ende zu setzen.

Dabei sollten sich Vertreter der Religionsgemeinschaften aber vor einer Rhetorik der Gewalt hüten. Die Geschichte hat gezeigt, dass hetzerischen Worten auch entsprechende Taten folgen. Der Welt Frieden und Versöhnung zu bringen und den Krieg zu verdammen, das ist eine gemeinsame Verantwortung, auf welche sich die Religionsgemeinschaften besinnen sollten.

Das unfassbare Leiden der Opfer wollen die Politiker nicht sehen, die Schreie der Verzweifelten in den Kriegsgebieten nicht hören – umso vehementer müssen wir die Stimme erheben und uns mit den Verfolgten solidarisieren.

Oskar Deutsch
Präsident
Israelitische Kultusgemeinde Wien/
Israelitische Religionsgesellschaft

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