LH Mikl-Leitner: Lehrer zu sein bedeutet eine unglaublich hohe Verantwortung

St. Pölten (OTS/NLK) In der Niederösterreich Halle der Messe Tulln fand am gestrigen Mittwoch ein NÖ Lehrer- und Lehrerinnen-Tag statt – im Beisein von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Bildungslandesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Bildungsdirektor Johann Heuras und der Vorsitzenden der Personalvertretungen.

Für Landeshauptfrau Mikl-Leitner ist die Vermittlung von Grundkompetenzen wie Lesen, Schreiben und Rechnen eine Grundvoraussetzung, auch um sich in der „digitalen Welt“ zurecht zu finden. Es reiche aber nicht, den Schülerinnen und Schülern ein Tablet in die Hand zu drücken. Man müsse ihnen auch zeigen, wie man sich in der „Social Media-Welt bewegt“, betonte Mikl-Leitner. Darüber hinaus sollte jede und jeder eine Fremdsprache beherrschen.

In Niederösterreich gebe es eine Vielfalt an Schulen, so die Landeshauptfrau weiter. Talente-Checks würden den Schülerinnen und Schülern Orientierungshilfe bei der Wahl der Schule und des Berufes geben. Ebenso würden Talente gefördert. Es brauche aber auch die Sonderpädagogik. Abschließend dankte Mikl-Leitner den Lehrinnen und Lehrern für ihren Einsatz und ihr Engagement. „Lehrer zu sein bedeutet eine unglaublich hohe Verantwortung.“

Landesrätin Teschl-Hofmeister sagte, die öffentliche Hand sorge mit dem Bau von Schulen und Kindergärten für die notwendigen Rahmenbedingungen. Bildung und Erziehung könne aber nicht nur der Schule überantwortet werden, es brauche auch die Verantwortungsbereitschaft der Eltern. Das gelte auch bei der Wahl der Schule und bei der Vermittlung von Werten. Gerade im Kindergarten- und Schulalltag würden sich viele Gelegenheiten ergeben, die Wertevermittlung im Alltag erlebbar zu machen.

Bildungsdirektor Heuras sprach angesichts der bis auf den letzten Platz gefüllten Niederösterreich Halle von einer „beeindruckenden pädagogischen Kompetenz in diesem Saal“. Er bezeichnete es als „unverantwortlich“, dass im Zusammenhang mit Schule und dem „kostbarsten Rohstoff, den wir haben“ negative Schlagzeilen die Medienlandschaft beherrschten. Laut einer OECD-Studie lägen die Bildungsausgaben in Österreich unter dem OECD-Durchschnitt, und „wir sind auch Europameister beim Übergang von der Schule ins Berufsleben“, so Heuras. Damit die Pädagoginnen und Pädagogen wieder mehr Zeit „für ihre eigentlichen Aufgaben haben“ forderte er eine administrative Entlastung der Lehrerinnen und Lehrer. Hier müssten alle „an einen Strang ziehen“.

Nach Vorstellung und kurzen Statements der fünf Lehrervorsitzenden referierte Bernhard Hartmut Möstl, Bestsellerautor und Trainer für Bewusstseins-, Führungs- und Erziehungsagenden, zum Thema „Bewusstsein für Erfolg“.

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