IV-GS Neumayer: Starke industrielle Basis als Garant für Europas Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Arbeitsplätze – „Horizon Europe“ liefert wichtige Impulse

Wien (OTS/PdI) „Europa muss sich auf den Erhalt und die Förderung einer starken industriellen Basis konzentrieren, denn diese ist der Garant für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Arbeitsplätze“, so der Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Christoph Neumayer, heute, Montag, anlässlich des informellen Treffens des EU-Wettbewerbsfähigkeitsrates (WBF) in Österreich. Die aktuelle Diskussion der europäischen Wirtschaftsminister zu einer Strategie für die Industriepolitik der EU sei daher sehr zu begrüßen. „Nachdem weitreichende Schritte im Bereich des Klimaschutzes gesetzt wurden, gilt es nun, Wettbewerbsfähigkeit und Versorgungssicherheit in Europa ins Zentrum zu rücken. Denn die Industriequote ist entgegen der formulierten EU-Ziele in den vergangenen Jahren gesunken“, gab Neumayer zu bedenken, der dementsprechend das Engagement von Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck würdigte, Industriepolitik zu einer Priorität des österreichischen EU-Ratsvorsitzes zu machen. Was es nun brauche, seien „konkrete Ansagen“ an die nächste EU-Kommission für eine langfristige Industrie-Strategie 2030 mit konkreten Maßnahmen zur Governance und zum Mainstreaming von industrieller Wettbewerbsfähigkeit. Vor allem überbordende bürokratische und regulatorische Kosten gelte es zu vermeiden bzw. abzubauen.

Mehr Mittel für Forschung und Innovation

„Da neue Technologien – wie etwa künstliche Intelligenz – in Zukunft eine immer größere Rolle spielen werden, ist eine Herangehensweise zu wählen, die den Menschen in den Mittelpunkt rückt und mögliche Chancen aufzeigt“, betonte Neumayer in Bezug auf die Tagesordnung des informellen WBF-Rates. Im Gleichklang mit diesen Entwicklungen müsse die Aus- und Weiterbildung im digitalen sowie im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich vorangetrieben werden. Auch der Forschungsbereich (F&E) bedürfe erhöhter Aufmerksamkeit. „Es ist wichtig, dass sich der Rat mit diesem Thema befasst, da Forschung und Innovation sowie das dazugehörige Forschungsrahmenprogramm ‚Horizon Europe‘ wichtige Impulse für die Erreichung industriepolitischer Ziele liefern. Dabei gilt es die gesamte Wertschöpfungskette zu stärken und innovative Schlüsseltechnologien und Zukunftsthemen zu fördern“, so Neumayer, der abschließend dafür plädierte, „Horizon Europe“ mit weitaus mehr Mitteln als den von der EU-Kommission veranschlagten 94 Mrd. Euro auszustatten.

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