Jugend Eine Welt freut sich auf „Schule der Zukunft“ im Einklang mit Nachhaltigen Entwicklungszielen

Wien (OTS) Die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt begrüßt die heute von Bundesminister Faßmann vorgestellten „drei Säulen“ des künftigen Ethikunterrichts. Demnach soll es im Themenbereich „Ich und du“ künftig um gegenseitigen Respekt sowie friedliche Konfliktlösung gehen. „Ganz wichtig im Hinblick auf Gewaltprävention und für ein gutes Zusammenleben in einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft!“, kommentiert Jugend Eine Welt-Geschäftsführer Reinhard Heiserer. Im Zentrum des zweiten Themenbereichs „Wir und die Welt“ sollen beispielsweise Nachhaltigkeit, globale Gerechtigkeit und zukunftsfähiges Konsumverhalten stehen. Schlussendlich wird es im dritten Schwerpunkt um die Inhalte der Weltreligionen, philosophische Strömungen und Menschenbilder gehen.

Entwicklungsziele endlich im Schulbereich angekommen

„Wir freuen uns sehr, dass somit zentrale Elemente der 2015 auf UN-Ebene beschlossenen Nachhaltigen Entwicklungsziele endlich in den österreichischen Lehrplänen ankommen. So geht es etwa bei Ziel 4.7. um Bildung für nachhaltige Entwicklung und Bildung im Sinn einer Kultur des Friedens und der Gewaltlosigkeit“, erläutert Heiserer. Österreich habe bezüglich der Umsetzung der „SDGs“ noch Nachholbedarf – nicht nur im Schulbereich. Doch die im Februar in Seoul gemachte Ankündigung von Bundeskanzler Kurz, Österreich solle bis zum Jahr 2020 bei der Umsetzung der Entwicklungsziele vom derzeit 9. auf den 5. Platz in der “Weltrangliste” vorrücken, habe aufhorchen lassen. „Im österreichischen Schulsystem sind Quantensprünge selten, aber wir sind gespannt auf weitere Entwicklungen in punkto Neugestaltung der Lehrpläne hin zu einer fortschrittlichen „Schule der Zukunft“, die kein Kind zurücklässt und menschlichen Werten wieder mehr Platz einräumt“, zeigt sich Heiserer zuversichtlich.

Mainstreaming von wichtigen Zukunftsthemen

Das Nebeneinanderbestehen von Ethik- und Religionsunterricht sieht er positiv und als wichtigen Schritt in die richtige Richtung – ein eigenständiger Religionsunterricht sollte in jedem Fall erhalten bleiben. „Gleichzeitig spricht sicher nichts dagegen, dass besonders wichtige Lehrinhalte fächerübergreifend behandelt werden.“ So könne beispielsweise ein „Orientierungsrahmen für Globales Lernen“ nach deutschem Vorbild die Einbeziehung von Themen nachhaltiger Entwicklung in mehrere Unterrichtsfächer erleichtern. „Und auch das gezielte Einüben gegenseitiger Rücksichtnahme und friedlichen Miteinanders sollte nicht auf den Ethik- und Religionsunterricht begrenzt sein,“ gibt Reinhard Heiserer zu bedenken. „Der Sportunterricht eignet sich dafür beispielsweise ebenfalls sehr gut. Und man kann gleich einen Eine-Welt-Fußball mitverwenden. Schule der Zukunft kann Spaß machen!“

Weiterlesen: Österreich hat sich zur Umsetzung der Nachhaltigen Entwicklungsziele bzw. der „Agenda 2030“ verpflichtet – auch im Bildungsbereich: https://www.sdgwatch.at/de/ueber-sdgs/4-hochwertige-bildung/

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Mag. Angelika Gerstacker
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